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HSH Nordbank leidet unter Schifffahrtskrise

24.03.2013 | 13:45 Uhr
Foto: /dapd/Philipp Guelland

Die HSH Nordbank als größter Schiffsfinanzierer der Welt leidet schwer unter der aktuellen Krise der Schifffahrtsbranche. "Über den ganz dicken Daumen kann man sagen, dass etwa die Hälfte unserer Schifffahrtskunden stark betroffen ist", sagte der HSH-Vorstandsvorsitzende Constantin von Oesterreich der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Frankfurt/Hamburg (dapd). Die HSH Nordbank als größter Schiffsfinanzierer der Welt leidet schwer unter der aktuellen Krise der Schifffahrtsbranche. "Über den ganz dicken Daumen kann man sagen, dass etwa die Hälfte unserer Schifffahrtskunden stark betroffen ist", sagte der HSH-Vorstandsvorsitzende Constantin von Oesterreich der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die hohe Risikovorsorge für ausfallgefährdete Schiffskredite trägt maßgeblich dazu bei, dass die krisengeschüttelte Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein Verluste macht und wieder mehr Rückendeckung benötigt.

Beide Länder wollen ihre Garantien für die HSH Nordbank um drei Milliarden auf zehn Milliarden Euro erhöhen. Dank dieser Maßnahme werde die Kapitalausstattung so stabil sein, "dass wir mit Gürtel und Hosenträger unterwegs sind. Wir haben dann ein recht dickes Polster und sind nachhaltig gestärkt", sagte Oesterreich. Nach den bisherigen Berechnungen verlieren die Länder durch die Garantien bis 2025 rund 1,3 Milliarden Euro.

Die Gefahr, dass die Verluste für den Steuerzahler unter einem vergrößerten Risikoschirm zunehmen, hält der seit November amtierende Vorstandschef "derzeit für gering". Den Verlust der Bank im vergangenen Jahr bezifferte Oesterreich auf einen "sehr niedrigen dreistelligen Millionenbetrag". Die genauen Zahlen legt die HSH Nordbank am 11. April vor.

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