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Hilfsorganisationen unterstützen Niebels Forderung nach E10-Verzicht

15.08.2012 | 19:16 Uhr

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erhält bei seiner Forderung nach einem Verzicht auf den Biosprit E10 Unterstützung von Hilfsorganisationen. "Es ist ungerecht und verantwortungslos, dass Menschen hungern müssen, damit wir mit einem scheinbar reinen Gewissen unsere Autos tanken können", sagte der Sprecher des evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt", Rainer Lang.

Düsseldorf (dapd). Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erhält bei seiner Forderung nach einem Verzicht auf den Biosprit E10 Unterstützung von Hilfsorganisationen. "Es ist ungerecht und verantwortungslos, dass Menschen hungern müssen, damit wir mit einem scheinbar reinen Gewissen unsere Autos tanken können", sagte der Sprecher des evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt", Rainer Lang, der "Westdeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Auch die Welthungerhilfe begrüßt den Vorstoß.

Niebel hatte seine Forderung nach einem Verzicht auf den Biosprit mit den stark gestiegenen Lebensmittelpreisen begründet. Die schlimmste Dürre in den USA seit mehr als einem halben Jahrhundert treibt zurzeit die Preise für Getreide in die Höhe, was vor allem den ärmsten Teil der Weltbevölkerung trifft.

dapd

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