Hells Angels und Bandidos droht bundesweites Verbot
06.04.2010 | 16:52 Uhr 2010-04-06T16:52:00+0200
Essen.Der Staat will massiver gegen Rockerbanden vorgehen. Ein Verbot der Gangs rückt näher. Bund und Länder machen den „Rockerkrieg“ zwischen Hells Angels und Bandidos, der bisher mehrere Todesopfer gefordert hat, damit zur politischen Chefsache.
Die Bundesregierung hat das Bundeskriminalamt (BKA) beauftragt, ein Lagebild zu erstellen, was sonst nur bei Terror-Verdacht oder Mafia-Umtrieben geschieht. Die Innenminister der Länder bemühen sich parallel, den Nachweis zu führen, dass es sich bei den Banden Hells Angels und Bandidos um „kriminelle Organisationen“ handelt. Nur so lässt sich ein Verbot begründen.
Die Mainzer Landesregierung hat die Verbotsdebatte angestoßen, nachdem ein Rocker im rheinland-pfälzischen Anhausen Mitte März den 42-jährigen Beamten eines Sondereinsatzkommandos der Polizei erschossen hatte. Auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Ingo Wolf (FDP) will einen Verbotsantrag unter der Voraussetzung befürworten, dass das Verbot bundesweit gilt. In Duisburg hatte ein Hells Angel ein Mitglied der konkurrierenden Bandidos getötet. Möglich ist, dass sich schon die nächste Innenministerkonferenz im Mai mit dem Komplex befasst.
Die Signale für eine schärfere Gangart gegen Hell’s Angels und Bandidos verstärken sich. „Es muss hieb- und stichfest bewiesen werden, dass wir es mit kriminellen Organisationen zu tun haben. Das kann gelingen“, sagt der innenpolitische Experte der SPD-Landtagsfraktion in NRW, Karsten Rudolph.
„Türöffner in rechtsfreie Räume“
Nach Rudolphs Einschätzung wird den Länderinnenministern gerade klar, dass die Banden ihre Aktivitäten immer mehr ausweiten. Geografisch von Skandinavien über Norddeutschland und NRW bis jetzt nach Rheinland-Pfalz, in der Sache durch einen Einstieg als Türsteher in die Disco-Szene und als Mitarbeiter der Sicherheitsbranche. Rudolph zur WAZ: „Sie nutzen dies als Türöffner in rechtsfreie Räume“.
Hells Angels und Bandidos werden bundesweit etwa je 1000 Mitglieder zugerechnet. Sie sind militärisch aufgebaut. Es gilt das Prinzip von Befehl und Gehorsam. Experten glauben, dass sich hier nicht nur etwas verrückte, aber harmlose Motorrad-Fans treffen, die sich ab und an Schlägereien liefern, sondern dass sie Teil einer kriminellen Szene mit Verbindungen zu Prostitution, Drogen- und Waffenhandel sind.
Noch offen: In wie weit Rockerbanden von der rechtsextremen Szene in Beschlag genommen werden. Das Bundesinnenministerium hat aber „keine Erkenntnisse über eine systematische Unterwanderung“, hieß es kürzlich im Innenausschuss des Bundestages. Auch der SPD-Politiker Karsten Rudolph sieht dafür keinen Beleg: „Im Gegenteil. Die Vereine versuchen, Rechtsextreme herauszuhalten, um sich nicht noch mehr angreifbar zu machen und um eine mögliche Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu verhindern“.
11:09
#61 SuziistheBest
Furchtbar, dass Menschen mit ihrem geistigen Niveau eine Wahlstimme haben!
Rüttgers wählen, weil er, was juristisch nicht praktikabel ist, solche Motorradclubs verbieten möchte?
Klar, wir haben ja auch keine anderen Probleme mehr in NRW, wie Arbeitslosigkeit, Geldmangel für den Bildungssektor, fehlende Kita-Plätze, korrupte Politiker war da nicht was mit Rüttgers?, marode Straßen, steigende Kriminalität nein, nicht die angeblich so bösen Motorradclubs, ausufernde Energiekosten, ...usw.
Also Ihr bescheidenes Weltbild möchte ich auch nur einmal haben und dann sterben.
22:24
Herr Rüttgers, wenn sie entschlossen helfen, dieses Gesocks zu verbieten, dann haben sie unsere Stimme!
Bald ist Wahltag und wer Motorrad in der Gruppe leben und fahren will, braucht weder Waffen, noch Drogen und auch keine Schutzgelder!
21:35
Mann das gejammer von den großen 1% Clubs..wenn einer ******* baut..rein in den knast und drinn bleiben bis zum sankt Nimmerleinstag..wer Biken und feiern will und auch andere coulertragende clubs leben läßt hat keine probleme.. MC Heißt MOTORRADCLUB-Ergo biken und nicht Dealen, Kutten ausziehen oder andere *******..wir sind nicht in der USA/Kanada, wo sie sich gegenseitig in die luft sprengen oder gegen belohnung anders tragende farbe abknallen....
20:36
Wenn ihr Rocker aus der sogenannten Ersten Liga doch so nette Menschen seid, warum laßt ihr dann zu, das einige Member sich hinter dem Club verstecken, um ihre kriminellen Geschäfte durchzuziehen ?
Ist es nicht genau das Image, was ihr in der Clubszene und der Öffentlichkeit haben wollt ?
Warum zwingt ihr die kleinen Rockerclubs dazu
euch zu supporten ?
Ich bin grundsätzlich gegen jede Reglementierung durch den Staat - aber:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten !!!
16:24
Also ich finde man sollte Kravatten verbieten, die Dinger sind sooo unerotisch, das es weh tut.
Jür gen Ro th bringt nächsten Monat ein neues Buch raus...Gan gsterwirtschaft
Da kann man lesen wer, wo die Gangster sind ;-)
Schönen Tag noch
15:00
Wenn wir oder die 81er so kriminell wären wie ihr uns darstellt, würden wir die Colors von alleine ausziehen. Oder glaubt ihr die Mafia würde auch nur im Traum daran denken Ihre Clan Namen auf ihre Nadelstreifenanzüge zu sticken. Wer kriminelles anstellt will nicht gesehen oder erkannt werden. Wir sind Motorradclubs mit Jahrzehnte langer Tradition und uns würde es weh tun, wenn unsere Farben verboten würden. Dafür leben wir. Das einzige was damit erreicht würde ist, das wir wirklich kriminalisiert werden. Das ist doch das was der Staat ohnehin versucht um ein einfaches Feindbild zu haben. Natürlich haben auch wir das eine oder andere schwarze Schaf dabei. Aber das haben andere auch, sogar die Kirche und auch die Politiker. Wir wollen nur in Ruhe gelassen werden. Wir sind Motorradclubs, sonst nichts. Und wir werden nicht verschwinden, egal was uns angetan wird.
14:32
ein staat, der selbst mit verbrechern geschaefte macht, in dem er gestohlene cd`s mit steuersuenderdateien kauft und pedophile verbrecherorganisationen, wie die katholische kirche, beim steuereintreiben unterstuetzt, will jetzt motoradclubs verbieten. ist ja nur noch laecherlich. werden demnaechst auch kleingaertnervereine verboten, weil in dem ein oder anderem garten marihuana waechst? hahahah. ausserdem, wie stellen sich denn die herren politiker das denn vor? hells angels und bandidos werden verboten und dann sind alle mit einmal brave leute? ich lach mich gleich tot, wenn ich noch mehr solchen bloedsinn lesen muss.
13:32
ach du *******,clubverbot-das ich nicht lache. Da gibt es viel schlimmeres und Sachen,wo sich die Politiker mehr drum kümmern sollten.
13:26
lieber schnapper, wenn diese blödmänner lediglich sich selbst umbringen, wäre das ja hinnehmbar. ABER viele Unschuldige, wie in Rheinland-Pfalz, pflastern deren Gewaltweg!
Das Rotlichtviertel haben sich die Bandidos in Duisburg nicht umsonst ausgesucht. Die werden da schon Frauen unterdrücken und ausbeuten.
11:20
Bekämpft die Schwerkriminalität unter den sogenannten anzugtragenden Eliten unseres Landes. Sorgt dafür, daß die Menschen in diesem Land nicht durch die Allianz von ehemaligen Politikern und den Energiekartellen permanent abgezockt werden. Achtet darauf, daß wir in Deutschland keine Parallelgesellschaften nicht eingliederungswilliger Menschen bekommen, die weder unsere Sprache sprechen, unsere Kultur aktzeptieren wollen. Wenn diese Dinge erledigt sind kümmert Euch gerne um die 8000 verpeilten Sientologen oder irgendwann auch mal um 1000 Rocker, die sich bei Gelegenheit mal gegenseitig was auf die Mappe hauen.