Harsche Kritik an deutscher Haltung zur Griechenland-Hilfe
22.03.2010 | 17:44 Uhr 2010-03-22T17:44:00+0100
Brüssel.Deutschland gerät im Streit über Notfall-Hilfen für Griechenland immer stärker in die Defensive. Der Druck auf Kanzlerin Angela Merkel wird größer, der Ton gegen sie wird schärfer. Der griechische Vize-Premier behauptet nun, Deutschland habe Interesse an einem schwachen Euro.
Wenige Tage vor dem EU-Gipfel spitzt sich der Streit über Griechen-Hilfen zu. Besonders die Bundesrepublik sieht sich harscher Kritik ausgesetzt. Der griechische Vize-Premier Theodoros Pangalos fährt besonders schweres Geschütz auf. Die Bundesregierung erlaube den deutschen Banken spekulative Angriffe gegen Griechenland und habe ohnehin Interesse an einem schwachen Euro, um Exporte besser verkaufen zu können.
Doch nicht nur die betroffenen Griechen sind unzufrieden mit den Deutschen. Wenige Tage vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag drängt halb Europa auf die Bundesregierung ein, sie möge doch endlich ihren Widerstand gegen konkrete Hilfsgarantien an Griechenland aufgeben. Doch Berlin bleibt bisher hart. Es gebe keine Notwendigkeit für eine Entscheidung, da Griechenland noch immer keine Hilfsgelder beantragt habe, bekräftigt Außenminister Guido Westerwelle die Berliner Haltung.
Schwerste Zerreißprobe in der Euro-Geschichte droht
Der Streit ist nicht ohne. Denn wenn er bis Freitag nicht gelöst wird, droht der Euro-Zone die schwerste Zerreißprobe in ihrer gut zehnjährigen Geschichte.
Im Kern geht es nach wie vor um die Kontroverse darüber, ob die Euro-Zone Griechenland einen Blankoscheck ausstellen soll oder nicht. Die Befürworter halten die feste Zusage bilateraler Kredite für den Fall des Falles für notwendig, damit das Land nicht länger von den Spekulanten zur Zielscheibe gemacht wird. Denn die Athener Regierung ist zwar noch ein ganzes Stück von einem Staatsbankrott entfernt, muss aber derzeit spekulativ aufgeblähte Zinsen zahlen und somit den eigenen Bürgern noch herbere Einschnitte zumuten, damit Zocker daran verdienen können. Zu Wochenbeginn stiegen die Risikoprämien erneut.
Deutschland will sich nicht festlegen
Das Kalkül der Fürsprecher einer konkreten Hilfszusage ist, dass letztlich gar kein europäisches Geld fließen muss, sondern die bloße Ansage reicht, damit Griechenland sich wieder deutlich billiger selbst mit Geld versorgen kann.
Deutschland ist indes gegen eine konkrete Festlegung. Erstens, weil die Bundesregierung damit rechnen muss, dass es bei den eigenen Steuerzahlern nicht so gut ankommt, wenn sich der größte Financier der Euro-Zone zu Notfall-Garantien für die Griechen verpflichtet. Und zweitens, weil Deutschland Ärger mit dem Bundesverfassungsgericht fürchtet, wenn es einer Regelung zustimmt, die potenziell mit dem Haftungsverbot in der Euro-Zone kollidiert. Die Deutschen wollen deshalb eine Verschärfung des Stabilitätspakts mit härteren Strafen für Defizitsünder – vom Stimmentzug bis zum potenziellen Rauswurf aus der Euro-Zone. Dafür zeichnet sich aber kurz vor dem EU-Gipfel keine ausreichende Unterstützung ab.
19:52
Hoffentlich bleibt die Kanzlerin bei ihrer Linie.
Was Theodoros Pangalos da losläßt ist Stimmungsmache auf allerniedrigsten Niveau.
Griechenland ist unfähig sich selbst am Leben zu erhalten und beschimpft zum wiederholten Male die potentiellen Helfer.
Tretet doch aus der EU Gemeinschaft aus und seht, dass ihr allein klarkommt, ihr tollen Griechen. Selbst Hunde haben inzwischen begriffen, dass man nicht in die Hand beißt die einem füttert. Wie armselig, seid ihr wirklich so blöd????
19:46
Die total verblödedte Republik Deutschland wird zahlen.Wir zahlen damit faule überflüssige und überbezahlte Griechische Beamte weiter in ihren öffentlichen Dienst ihrer korrupten Beschäftigung nachgehen können.Das ist nur einmal mehr Umverteilung.Doch die Umverteilung wird weiter gehen,wir werden auch noch für den Wohlstand in Rumänien sorgen müssen,denn Rumänien ist nicht weniger korrupt als Griechenland.
00:39
Wissen eigentlich die Wir Deutschenbezahlen immer alles-Schreiber überhaupt, warum es geht=
Ich bezweifle es stark.
Währungpolitik, Geldpolitik, Finanzpolitik und Wirtschaftspolitik kommen sowieso beim Durchschnitsbürger nicht vor. Sie existieren bei dem gar nicht.
14:05
Merkel kann es nicht einschätzen. Der Euro ist schwach, bietet aber Exportchancen. Das sehen die anderen Europäer nicht gern. Merkel kann sich nicht mehr verstecken, die EU erleidet großen Schaden. Und die ist bei den Menschen sowieso nicht angekommen. Sie nützt nichts, außer den Reichen. Der Bürger will sie gar nicht. Er zahlt diesen teuren Wasserkopf. Und das Geld nehmen wir von den Schulden, die nie mehr tilgbar sind. Politikversagen!
09:24
Lasst uns Griechenland einfach aufteilen.
Ein paar Inseln für Deutschland. Dann haben wir auch wieder eigene schöne Urlaubsorte.
08:35
Die EU hat Deutschland schon seit Bestehen ausgesaugt wie Dracula seine Opfer!
Immer das gleiche Spiel:
Erst wird uns erzählt, dass wir am meisten davon hätten, dann werden wir beschimpft und wenn alles nicht hilft wird der Nazi-Joker gezogen, der eigentlich immer sticht!
Die EU hat keinen nennenswerten technologischen Standort, der sich mit deutscher Technik und Wissenschaft ernsthaft messen kann.
Das ist die Wahrheit und der weichen die meisten Staatenlenker aus.
Wer kennt noch die hämischen britischen Kommentare aus der Londoner City vor wenigen Jahren, als uns diese Banker klar machen wollten, dass wir alles falsch machen und nur den Beschiss exportiert haben!
Angela, lass dich nicht wieder so über den Tisch ziehen, wie alle deine Vorgänger im Amte.
08:26
Das Grundproblem ist der globalisierte Kapitalismus. Im Konkurrenzkampf um Standortvorteile werden Partnerländer potentiell zu Feinden.
08:14
Sie wird wieder umfallen. Da diese Frau kein Rückgrat und kein Durchsetzungsvermögen hat, wird sie umfallen wie eine Fliege. Deutschland hat selber kein Geld mehr, das soll Merkel mal nicht vergessen. Aber die deutschen Politiker sind ja wie die Fahne im Wind.
07:12
Das ist schon eine Dreistigkeit, einen Staat in die Miesen zu bringen und dann auch noch die potenziellen Helfer beschimpfen und bedrängen. In Griechenland herrscht Schlendrian, angefangen unten im Volk und aufgehört oben beim Präsidenten. Selbst wenn Griechenland aus den roten Zahlen kommt, wird es nicht lange dauern, bis die Situation wieder ähnlich wie heute oder sogar noch schlimmer ist. Die können mit Geld nicht umgeben!
00:23
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