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Grünen-Politikerin Höhn: Regierung treibt Stromkosten in die Höhe

14.08.2012 | 08:02 Uhr

Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Energiekosten für Privatleute und kleine mittelständische Unternehmen in die Höhe zu treiben. Die großen Unternehmen seien von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) befreit, sagte Höhn den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht.

Dortmund (dapd). Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Energiekosten für Privatleute und kleine mittelständische Unternehmen in die Höhe zu treiben. Die großen Unternehmen seien von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) befreit, sagte Höhn den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. "Sie zahlen praktisch keine Ökosteuer und viele müssen auch keine Netzentgelte zahlen", fügte sie hinzu.

"Der Börsenstrompreis sinkt durch die Einspeisung von Ökoenergie", sagte Höhn. "Die Lasten müssen die einfachen Privatkunden tragen." Die Ausnahmen bei der Energiewende kosteten acht bis neun Milliarden Euro.

Höhn sagte, es müsse zwar Ausnahmen für die energieintensive Industrie geben, doch die Bundesregierung übertreibe ihr Entgegenkommen. Die Firmen brauchten einen Anreiz, um Energie zu sparen. "Wenn man Großbetriebe von allen Kosten ausnimmt, haben sie auch keinen Anreiz zu sparen", sagte Höhn.

Sie forderte die Energieunternehmen auf, Spartarife einzuführen. "Wenn beispielsweise die ersten 1500 Kilowattstunden billiger sind, besteht ein Anreiz zu sparen", sagte Höhn.

dapd

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Kommentare
14.08.2012
09:54
Die Grünen Kämpfen gegen Atomkraft und nun ist die Regierung schuld
von akivoeg | #1

Jedem denkenden Menschen war klar das mit der Abschaltung der Atomkraftwerke die Strompreise steigen werden. Die Windkraft kostet mehr Geld, als die Windkraft an Geld verdienen kann. Das Gleiche gilt für die solar Kraft auf den Dächern und Wänden. Beide Energie Systeme brauchen Subventionen. Bezahlen muss das der deutsche Michel. Das finde ich auch in Ordnung.Beide Energie Systeme können keine Energie zu Preisen liefern, die sich die deutsche Wirtschaft leisten könnte. Wenn man bedenkt, dass in Japan bei der Flutkatastrophe Tausende Menschen durch die Flut umkamen und kein Einziger durch das Atomkraftwerk umkam ist die Entscheidung zur Abschaltung der Atomkraft ein Witz.

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