Grüne loben NRW-CDU und kündigen Schulfrieden an
11.01.2011 | 18:54 Uhr 2011-01-11T18:54:00+0100
Düsseldorf.Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sieht steigende Chancen auf einen Schulfrieden in NRW. Grund ist das Schulkonzept der NRW-CDU, in dem die Partei vorsichtig von der Hauptschule abrückte.
Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sieht steigende Chancen auf einen Schulfrieden in NRW. Die stellvertretende Ministerpräsidentin äußerte sich auffallend positiv über das mit Spannung erwartete Schulkonzept der NRW-CDU, das der neue Parteichef Norbert Röttgen am Dienstagabend gemeinsam mit Landtagsfraktionschef Karl-Josef Laumann in Düsseldorf vorstellte.
„Wenn man die Oppositionslyrik beiseite schiebt, bleibt festzustellen: Und sie bewegt sich doch! Entscheidend ist, dass die CDU erkannt hat, ein striktes Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem ist nicht zukunftsfähig“, sagte Löhrmann der WAZ-Mediengruppe. Richtig sei auch, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und die Schule der Zukunft am Kind auszurichten. „Ein differenziertes Schulsystem soll wohnortnah gewährleistet sein. Dies lässt hoffen, dass mit der CDU ein Schulkonsens möglich ist“, so Löhrmann weiter.
CDU will „jedem Kind gerecht werden“
Bundesumweltminister Röttgen, seit Herbst 2010 auch CDU-Chef an Rhein und Ruhr, hatte dem Landesvorstand am Abend das zehnseitige Konzept mit dem Titel „Jedem Kind gerecht werden“ vorgestellt. Mit kleinen Klassen und Offenheit gegenüber möglichst vielen Schulformen will er auf den Reformdruck in der Bildungspolitik reagieren. Angesichts sinkender Kinderzahlen sollen die bislang auf ländliche Regionen beschränkten Verbundschulen bereits mit zwei Klassen von je 15 Schülern landesweit genehmigungsfähig sein. Auch Gymnasien und Grundschulen könnten bereits mit deutlich geringeren Kinderzahlen auskommen. Der von der rot-grünen Landesregierung favorisierten Gemeinschaftsschule erteilt die CDU zwar weiter eine deutliche Absage. Allerdings wird die besondere verfassungsrechtliche Stellung der Hauptschule erstmals in Frage gestellt. Zudem bekennt sich die CDU ausdrücklich zur Gesamtschule, die sie jahrelang bekämpft hatte. Das Schulkonzept soll beim Landesparteitag im März in Siegen verabschiedet werden.
Schulministerin Löhrmann glaubt an die Möglichkeit, einen neuen Gesprächsfaden für ein ordentliches Schulgesetz knüpfen zu können. Bislang operiert die Grünen-Politikerin in Sachen Gemeinschaftsschule allein mit einer rechtlichen Experimentierklausel. „Ich lade den CDU-Landesvorsitzenden Norbert Röttgen ein, mit mir den Tag der offenen Tür der Profilschule Ascheberg zu besuchen. Denn deren Konzept ist alles andere als ein 08/15-Einheitsschulformat, es orientiert vielmehr sich an den konkreten Bedürfnissen vor Ort.“
13:36
Grüne loben cDU. Kein Kommentar.
12:25
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12:16
Gab es das nicht schon eimal:- Auflösen durch umarmen- Mal sehen, was draus wird....
10:30
Wann und wo hat sich denn Frau Löhrmann denn einmal in ihren Positionen bewegt, um der bürgerlichen Opposition die berechtigte Sorge zu nehmen, dass das Lernniveau an den Gymnasien weiter abgesenkt werden wird? Man kann die Hauptschule abschaffen - aber nicht die Hauptschüler.
10:29
Jetzt fehlt nur noch ein gleiches Bildungssystem in allen Bundesländern. Vielleicht ähnlich wie in Bayern, dort gibt es die besseren PISA Ergebnisse.
10:06
Bevor man Hauptschulen abschafft, sollte man vielleicht erst mal in den Familien der Hauptschüler ansetzen. Die Gründe für die Probleme, die viele dieser Schüler machen, entstehen in ihrem privaten Umfeld.
09:01
Das ist doch nun wirklich blöd für die CDU Anhänger hier. Da haben sie nun tagelang gegen die Gemeinschaftsschule gewütet und nun fällt ihnen die eigene bzw. bevorzugte Partei in den Rücken *rof*
08:17
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06:56
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23:10
#4, Schau Dir doch einmal die Machenschaften der Grünen an:
Schottern, Aufruf zur Randale bei U 21, jetzt neu Brandsätze gegen die Viehfutterhersteller. So etwas brauchen wir in Deutschland nicht. Also weg mit diesen Typen.