Große Mehrheit der Deutschen will Zentralabitur
15.04.2011 | 10:02 Uhr 2011-04-15T10:02:00+0200
München.Fast vier Fünftel der Deutschen (79 Prozent) wollen einer neuen Umfrage zufolge ein bundesweites Zentralabitur. 79 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Emnid-Erhebung, die am Freitag vom „Focus“ veröffentlicht wurde, für ein länderübergreifendes Abitur mit einheitlichen Prüfungen und Bewertungsrichtlinien aus.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) befürwortete in dem Magazin ein einheitlicheres Vorgehen bei den Abiturprüfungen: „Wir brauchen heute weder 16 unterschiedliche Schulbücher noch 16 völlig unterschiedliche Abiturprüfungen“, sagte sie. Im Zeitalter der Globalisierung müssten Schulabschlüsse vergleichbar sein. „Ein gemeinsamer Aufgabenpool für die Abiturprüfungen“ wäre deshalb ein erster wichtiger Schritt. (afp)
11:50
Meines Wissens hat Herr von und zu Guttenberg sein Abitur ja in bayern gebaut.
Dort herrscht ja bildungspolitischer Zentralismus nach CSU -Gutsherren -Art.
Und was ist dabei heraus gekommen?
Mein Abi habe ich in Hessen erreicht.
Aber als Arbeiterkind bin ich meiner Klasse treu geblieben und habe bisher noch keine Doktorarbeit gefälscht.
Mein anschließend folgender Facharbeiterbrief beruht ebenfalls nicht auf dem gekauften ,geistigen Mist anderer.
Ausnahmsweise halte ich es da mit dem früheren Altkanzler und schwarzen Kofferträger Kohl.
Wichtig ist was hinten dabei raus kommt.
Und die Befürworter von bildungspolitischem Zentralismus haben mir noch nicht beweisen können ,dass bei deren bevorzugten Bildungssystem Besseres rüber kommt.
Der Vergleich mit dem französischen und dem englischen Schulsystem zeigt im Übrigen zusätzlich ,dass das deutsche ,förderale system so schlecht im Ansatz nicht sein kann.
Was allerdings von Übel ist ,dies ist die parasitengleiche Vermehrung von sog. Privat -Gymnasien und Privat -Internaten für die mißratenen Söhnchen und Töchterchen aus besserem Geldadel.
14:58
Wenn die Globalisierung das entscheidende Argument sein soll, müsste man konsequenterweise aber das Abitur weltweit angleichen. Also müssten die Schüler in den USA, in Russland, Kenia, Brasilien alle dasselbe lernen.
Ist es das, was wir wollen?
14:12
Begreife ohnehin nicht, warum Bildung Ländersache sein soll. Aber warum macht sich Frau Schavan nicht mal richtig für einen gleichen Stoff von Flensburg bis zum Bodensee stark?
12:40
Ein Abi in NRW muß genau so viel wert sein wie ein Abi in Bayern. Das erhöht ja auch die Studienchancen. Aber: wenn eine Einheitlichkeit nicht gewährleistet werden kann, dann sollte alles beim alten bleiben. Da kann die Bildungsministerin noch so viele Fensterreden halten. Taten gnädige Frau!
11:58
Oh, voll daneben. #4 meinte ich natürlich nicht. Zu dessen Ideologie passt das.
11:57
Komisch, dass immer genau die, die vor kommunistischer Gleichmacherei warnen, hier einer Uniformierung der Schulen das Wort reden.
Lebt Bildung nicht gerade auch davon, dass verschiedene Menschen verschiedenes wissen?
Ist es tatsächlich der Idealzustand, wenn alle Schüler genau denselben begrenzten Bildungs-Ausschnitt lernen?
Und wer entscheidet, was jeder wissen muss?
11:56
Deutschland braucht nicht nur ein Zentralabitur, sondern ein einheitliches Schulsystem unter Oberhoheit des BUNDES, die zersplitterte Schulpolitik (16 Bundesländer) bringt nichts.
Zudem gehören sämtliche Privatschulen abgeschafft und die Gesamtschule als Regelschule eingeführt !!!!
10:54
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10:11
Zentralabitur, ja. Aber dann müsste auch an jeder Schule der gleiche Stoff mit der gleichen Intensität unterrichtet werden.
Es darf dann keine unterschiedlichen Vorlieben von Lehrern geben, die Schulen müssen gleich ausgestattet sein, es darf keinerlei Unterrichtsausfall geben. Am besten sollte es auch bundesweit ein einheitliches Schülermodell geben.
Wenn die Einheitlichkeit nicht gewährleistet werden kann, darf es auch keine einheitlichen Prüfungen geben.
10:10
Finde ich Schwachsinn, fällt mal ein Lehrer längere Zeit aus haben diese Schüler dann die A-Karte gezogen!