Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Fernsehen

Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“

15.07.2011 | 12:08 Uhr
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
Thomas Gottschalk arbeitet vom nächsten Jahr an für die ARD. Foto: afp

Köln.Mit „dem ganz normalen täglichen Wahnsinn“ will sich Moderator Thomas Gottschalk ab Januar 2012 in der ARD befassen. Vier Mal pro Woche soll er vor der Tagesschau mit Gästen das aktuelle Zeitgeschehen diskutieren. Zuschauer können über Facebook und Twitter teilnehmen.

Thomas Gottschalk arbeitet vom nächsten Jahr an für die ARD. Wie diese am Freitag in München bekannt gab, wird der Entertainer ab Januar vier Mal die Woche vor der „Tagesschau“ mit Gästen „das aktuelle Zeitgeschehen“ diskutieren und sich dabei „mit den unterhaltsamen Themen des Tages“ befassen. Die Zuschauer sollen sich über Internet aktiv an der Sendung beteiligen können und etwa über Twitter, Facebook oder Skype direkt an den Diskussionen teilnehmen.

Mit seiner Entscheidung kehrt Gottschalk zur ARD zurück. Er hatte dort seine Karriere als Entertainer einst beim Hörfunk begonnen. Die ARD zitierte Gottschalk am Freitag mit den Worten: „Der Ernst des Lebens gehört in die „Tagesschau“. Aber es gibt ja Gott sei Dank neben Politik, Seuchen und Finanzkrisen auch noch den ganz normalen täglichen Wahnsinn. Für den bin ich in Zukunft zuständig.“

Piel: „Gottschalk ist eine stilprägende Persönlichkeit“

Für die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel ist der beabsichtigte Wechsel von Thomas Gottschalk ein großer Gewinn für Das Erste: „Thomas Gottschalk ist eine stilprägende Persönlichkeit der deutschen Fernsehunterhaltung und eine Bereicherung für das Programm. Ich freue mich, dass der WDR federführend für die innovative Sendestrecke ist. Thomas Gottschalks Wurzeln liegen in der ARD und ich bin froh, wenn er zu uns zurückkehrt.“ Die redaktionelle Federführung für das neue Vorabend-Format liegt beim WDR und bei der WDR mediagroup.

rten Entertainer komplett verliert, blieb zunächst unklar. Die ARD sprach in einer ersten Mitteilung von einem „beabsichtigten Wechsel“ Gottschalks ins Erste. Das ZDF war am Freitag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Gottschalk auf Mallorca

Der 61-Jährige hatte bereits im Februar angekündigt, nach diesem Jahr die Unterhaltungsshow „Wetten, dass..?“ nicht mehr moderieren zu wollen. Zuvor war im Dezember vergangenen Jahres vor Millionen Fernsehzuschauern der Wettkandidat Samuel Koch schwer gestürzt . Er ist heute gelähmt. (dapd/we)

 

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
15.07.2011
17:59
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von g.kont | #21

@15 Dat Ding is scho seit 2006 fertich.

15.07.2011
17:58
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von butcher99 | #20

Uns bleibt auch nichts erspart.

15.07.2011
17:03
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von wohlzufrieden | #19

Der verlängerte Arm der Blödzeitung startet einen neuen Angriff auf die Zuschauer.

15.07.2011
15:53
Blockierter Kommentar.
von Fernglas | #18

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

15.07.2011
14:49
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von Kingston | #17

4 x die Woche Gottschalk vor der Tagesschau - wer soll sich das denn antun oder anders gerfagt ich weiß nicht ob diese Ziegruppe überhaupt was mit Twitter und Facebook anfangen kann? Ist aber eigentlich auch egal - Gottschalk macht sich selber ja doch am liebsten zum Thema, wozu braucht er da noch Meinungen von Anderen, er ist ja schon bei Wetten dass auf seine Gesprächspartner kaum noch einegangen.

15.07.2011
14:48
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von thomas.bb | #16

Die GEZ Zahler werden es schon zahlen! Alte Omma TV!

15.07.2011
14:40
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von Ingeborch_Schubiak | #15

@hansrainerg Mit nem Eimerchen kommste da nich weit, da wirste schon warten müssen, bis Schina sein Drei-Schluchten-Stausee fettich hat.

15.07.2011
14:18
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von nachdenkseiten.de-Leser | #14

Im Artil heißt es:

Die ARD zitierte Gottschalk am Freitag mit den Worten: „Der Ernst des Lebens gehört in die „Tagesschau“. Aber es gibt ja Gott sei Dank neben Politik, Seuchen und Finanzkrisen auch noch den ganz normalen täglichen Wahnsinn. Für den bin ich in Zukunft zuständig.“

Der ganz normale Wahnsinn ist die Tagesschau selbst. Die Otto-Brenner-Stiftung hat dies in 2010 in einer Studie sehr ausführlich und fundiert dargestellt. Es lohnt sich ein Blick in die Zusammenfassung:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=5002

Günter Jauch, jetzt Thomas Gottschalk. ich werde das Gefühl nicht los, dass zukünftig -scheinbar- sehr beliebte und anerkannte TV-Menschen uns das neoliberale Weltbild doch noch glaubwürdig als Gold verkaufen zu wollen.
Schließlich steht z. B. Jauch ja zukünftig parallel auch noch auf der Lohnliste der übermächtigen Bertelsmänner (RTL). Ich gehe davon aus, dass sich dies nicht so sehr mit wirklich kritischen Aufftreten verträgt. Man wird sehen...
Gottschalk habe ich mal im Publikum der sehr guten Sendung Neues aus der Anstalt gesehen.
Mich würde es brennend interessieren, wie er über die Inhalte dieser Kabarettsendung denkt....

15.07.2011
13:20
Blockierter Kommentar.
von pitty46 | #13

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

15.07.2011
13:18
Gottschalk macht bei ARD „ganz normalen Wahnsinn“
von Lieber_nicht | #12

@#4: Der Gottschalk ist doch nicht so billig wie die Lierhaus. Der bekommt doch bei der Aktion Mensch auch erheblich mehr als die Lierhaus für ein Platz an der Sonne !!!!!!!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4872319/create

Aktuelle Fotos und Videos
Karikatur vom Tage
Bildgalerie
Fotostrecke
Norbert Röttgen - Aufstieg und Fall
Bildgalerie
Rücktritt
Berlin in schwarz-gelb
Bildgalerie
BVB-Fans
Papst Benedikt wird 85
Bildgalerie
Kirche
Aus dem Ressort
Verzögerung am neuen Berliner Flughafen schockt Branche
Wirtschaft
"Wir haben keinen Plan B.", so lautete die Reaktion vieler Verantwortlichen nach der Bekanntgabe, dass sich die Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg verschieben wird. Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn befürchtet unkalkulierbare Kosten. Urlauber werden wohl zu einem anderen Terminal anreisen...
NRW wehrt sich gegen Akw-Neubau in den Niederlanden
Atomkraft
Im niederländischen Borssele ist ein neues Atomkraftwerk geplant. Der Ort in der Provinz Zeeland ist nur wenige Kilometer von Nordrhein-Westfalen entfernt. Die NRW-Landesregierung spricht sich gegen den Bau des Kraftwerks aus. Auch jeder Bürger kann bis zum 12. Januar Einspruch gegen das Akw...