Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst
09.02.2012 | 14:48 Uhr 2012-02-09T14:48:12+0100Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gehen mit einer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt in die anstehenden Tarifverhandlungen für die Bediensteten des Bundes und der Kommunen. "Wir brauchen deutliche Verbesserungen der Reallöhne mit einer sozialen Komponente für die unteren Einkommensgruppen", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin.
Berlin (dapd). Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gehen mit einer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt in die anstehenden Tarifverhandlungen für die Bediensteten des Bundes und der Kommunen. "Wir brauchen deutliche Verbesserungen der Reallöhne mit einer sozialen Komponente für die unteren Einkommensgruppen", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin. Zur Stärkung der Geringverdiener müsse die Steigerung mindestens 200 Euro betragen.
Weiterhin fordern die Gewerkschaften ver.di und ddb Tarifunion die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden und die Anhebung der Auszubildendenvergütungen um 100 Euro.
In manchen Bereichen sei die Erwartungshaltung sogar noch höher geworden, sagte der dbb-Vorsitzende Peter Heesen. "Wir sparen uns in eine Staats-Bulimie, wenn der öffentliche Dienst mangels Personal seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen kann."
dapd
17:14
Ach Kollege Bsirske...und als Kuhhandel wird wie beim letzten Mal wieder die wöchentl.Arbeitszeit um weitere 30 min angehoben?Diesen Umstand haben viele Beschäftigte im ÖD nicht vergessen.Seit langem hat der ÖD was Einkommen, Aufstiegschancen und Arbeitsbedingungen angeht,den Anschluss verloren.Abkehr vom eigentlich fairen BAT, dafür die Mogelpackungen TV-ÖD oder auch den Spartentarifvertrag Nahverkehr..allein dafür "danken"viele MA im ÖD.
Viele MA im ÖD fühlen sich durch VERDI nicht mehr vertreten.Zu Recht.
Wer einen funktionierenden ÖD will,darf die MA nicht wie Melkkühe zur Kompensation kommunaler Verschwendungssucht behandeln.
Jede Tarifverhandlung der letzten Jahre war ein Rückschritt.
Einkommensverluste,Wegfall von freien Tagen,Kürzung von Zuschlägen bei Sonntagsarbeit, der grosse Heinz Kluncker würde sich im Grabe umdrehen.Und bevor jetzt die Optimisten mit dem Argument des sicheren Arbeitsplatzes kommen...die Zeiten sind seit langem vorbei.