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Feuerwehr nach Unwetter im Dauereinsatz

21.05.2012 | 06:33 Uhr
Foto: /ddp/Christian Fischer

Unwetter haben in der Nacht zu Montag die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. Im Kreis Wesel brannte ein Schloss. In Düsseldorf standen Dutzende Keller unter Wasser. Im Kreis Kleve musste eine Straße nach einem Erdrutsch gesperrt werden.

Düsseldorf (dapd-nrw). Unwetter haben in der Nacht zu Montag die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. Im Kreis Wesel brannte ein Schloss. In Düsseldorf standen Dutzende Keller unter Wasser. Im Kreis Kleve musste eine Straße nach einem Erdrutsch gesperrt werden.

Vermutlich durch einen Blitzschlag ist das Dach des Wasserschlosses Dieprahm in Kamp-Lintfort in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei beschädigten die Flammen das Mittelschiff und einen Turm erheblich. Ersten Schätzungen zufolge ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden.

In der Landeshauptstadt Düsseldorf war die Feuerwehr nach heftigen Regenfällen bis in die Morgenstunden im Einsatz. Das Wasser drang innerhalb kurzer Zeit in Kellerräume, Souterrainwohnungen, Garagen, in tiefer gelegene Garagen und Lagerräume ein, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Hagelkörner hätten die Gullys verstopft. Der Durchgang zu einer S-Bahn-Station in der Westfalenstraße war wegen Überflutung nicht mehr passierbar. Allein dort pumpten die Einsatzkräfte 70.000 Liter Wasser aus der Unterführung ab.

Vollgelaufene Keller meldete auch die Feuerwehr in Ratingen im Kreis Mettmann. Zahlreiche Straßen waren nach Angaben der Rettungskräfte zeitweise nicht befahrbar. Die Feuerwehr wurde zu mehr als 50 Einsätzen gerufen.

Auf einem Teilstück der Bundesstraße 8 nahe Emmerich im Kreis Kleve hatten Regenfälle einen Erdrutsch ausgelöst. Geröll und Lehm bedeckten die Fahrbahn und einen Radweg. Während der vierstündigen Aufräumarbeiten kam laut Polizei schweres Gerät zum Einsatz.

dapd

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