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FDP verteidigt ihre verteidigt Haltung zu Schlecker

03.04.2012 | 05:16 Uhr

FDP-Generalsekretär Patrick Döring verteidigt die Ablehnung staatlicher Bürgschaften zur Einrichtung einer Auffanggesellschaft für die Beschäftigten der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. Der FDP sei das Schicksal der Schleckermitarbeiter nie gleichgültig gewesen, versicherte Döring der "Passauer Neuen Presse".

Passau (dapd). FDP-Generalsekretär Patrick Döring verteidigt die Ablehnung staatlicher Bürgschaften zur Einrichtung einer Auffanggesellschaft für die Beschäftigten der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. Der FDP sei das Schicksal der Schleckermitarbeiter nie gleichgültig gewesen, versicherte Döring der "Passauer Neuen Presse".

"Aber die Transfergesellschaft bot nur Scheinsicherheit für die Beschäftigten", sagte Döring. "Gleichzeitig hätten die Beschäftigten mit der Einrichtung einer Transfergesellschaft mögliche Ansprüche gegen die Firma Schlecker verloren." Die Jobcenter der Bundesagentur für Arbeit könnten besser und schneller neue Beschäftigungsmöglichkeiten vermitteln als eine Transferstelle.

Der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Ernst Hinsken, wies die Kritik seines Parteivorsitzenden Horst Seehofer an der FDP zurück. "Der Staat kann nicht alles heilen, was Schlecker an Fehlern gemacht hat", sagte der CSU-Abgeordnete der Zeitung.

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