FDP-Politiker: Krankenkassenbeiträge auf Lohneinkommen unzureichend
13.02.2012 | 09:36 Uhr 2012-02-13T09:36:15+0100Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat die Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung als überholt und unzureichend kritisiert. Es entspreche "nicht mehr der Lebensrealität", für die Beitragshöhe allein das Lohneinkommen zugrunde zu legen, sagte Lindemann dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe).
Berlin (dapd). Der FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat die Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung als überholt und unzureichend kritisiert. Es entspreche "nicht mehr der Lebensrealität", für die Beitragshöhe allein das Lohneinkommen zugrunde zu legen, sagte Lindemann dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Man müsse prüfen, ob es nicht gerechter wäre, Beiträge auf alle Einkommensarten zu erheben.
Lindemann kritisierte auch die private Krankenversicherung. Die Versicherten dort hätten wegen fehlender Wechselmöglichkeiten im Alter "keine Möglichkeit, vom Wettbewerb zwischen den Kassen zu profitieren". Zudem zeige die Tatsache, dass sich junge Gutverdiener privat versichern und Ältere und Kranke wieder zurück ins gesetzliche System wollten, "dass etwas an dem Nebeneinander nicht richtig funktioniert".
dapd
09:55
Die PKV gehört abgeschafft, alle in die GKV ohne Beitragsbemessungsgrenze und Berücksichtigung aller Einkommensarten ! !