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Fahrenschon lehnt eine Bankenunion ab

04.09.2012 | 12:22 Uhr

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon wehrt sich gegen Pläne einer europäischen Bankenunion. "Ich glaube, dass das schöne Wort 'Bankenunion' verklärt, dass es sich hier um einen Umverteilungsmechanismus handelt", sagte der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands am Dienstag in Frankfurt am Main.

Frankfurt/Main (dapd). Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon wehrt sich gegen Pläne einer europäischen Bankenunion. "Ich glaube, dass das schöne Wort 'Bankenunion' verklärt, dass es sich hier um einen Umverteilungsmechanismus handelt", sagte der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands am Dienstag in Frankfurt am Main. Der Plan sehe vor, die soliden Institute anzuzapfen, damit die unsoliden nicht grundlegend ihr Geschäftsmodell ändern müssten.

Eine gemeinsame Aufsicht über die mehr als 6.000 Geldhäuser in der EU sei nicht sinnvoll, erklärte Fahrenschon. Es sei besser, die Banken dezentral in den Einzelstaaten zu kontrollieren. Bei der angedachten europäischen Einlagensicherung gehe es darum, die für Kunden deutscher Sparkassen und Genossenschaftsbanken gedachten Sicherheiten anderweitig einzusetzen.

dapd

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