Europäisches Parlament fragt neue Assistenten nach Hämorrhoiden
17.12.2009 | 07:56 Uhr 2009-12-17T07:56:00+0100
Brüssel. Die Assistenten des Europäischen Parlaments müssen bei ihrer Einstellung unangenehme Fragen beantworten. Frank Puskarev, Assistent des Linken-Abgeordneten Thomas Händel, ist verärgert: „Was geht es meinen Arbeitgeber an, ob ich Hämorrhoiden habe oder nicht?“
Unter den neuen Assistenten der Europa-Abgeordneten ist die Empörung groß: Beim vorgeschriebenen medizinischen Check durch den Arbeitgeber, die Parlamentsverwaltung, sollen sie Auskunft geben, ob sie schon einmal an Hämorrhoiden litten oder wann ihre letzte Menstruation war.
Bereits im vorherigen Jahr hatte der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx die medizinische Pflichtuntersuchung kritisiert und gefordert, diverse Fragen zu streichen, darunter solche nach Krankheiten von Familienmitgliedern oder Übergewicht. Das ist offenbar nicht geschehen - zur Verblüffung der Parlamentsverwaltung selbst. Sie zeigt sich angesichts der Vorwürfe überrascht: Nach der Kritik des obersten EU-Datenschützers habe man die sensiblen Fragen aus dem Fragebogen herausgenommen, sagt ein Parlamentssprecher auf Anfrage.
Angst vor Disziplinarverfahren
Offenbar hat die Verwaltung aber vergessen, den neuen Mitarbeitern den entschärften Fragebogen zuzuschicken. Frank Puskarev jedenfalls sagt, er habe - wie auch viele seiner Kollegen - ein Exemplar erhalten, in dem die delikaten Erkundigungen immer noch auftauchten. Puskarev hat sich geweigert, intime Auskünfte preiszugeben. Nun müsse er Sorge haben, dass ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet werden, sagt er.
Ob es soweit kommt, bleibt abzuwarten. Die Europa-Abgeordnete Cornelia Ernst (Linke) will einen offenen Brief an Parlamentspräsident Jerzy Buzek schreiben: „Ich erwarte, dass sich an diesen Gesundheitstests etwas ändert. Die diskriminierenden Fragen müssen raus.“
23:30
Offenbar hat die Verwaltung aber vergessen...? Das ist EU, die können noch weniger als viele Beamte bei uns.
Außerdem bin ich dafür, die erfassten Daten über Hämorrhoiden + Co. in übersichtliche Excel-Tabellen zu erfassen und zu veröffentlichen...
14:57
Diese EU ist nur noch zum Kotzen. Es ist ein weiterer Verwaltungswasserkopf, der nichts zustande bringt. Wann begehrt das Volk eigentlich auf? Die EU ist weiter von den Menschen entfernt als jemals zuvor.
13:02
Die sollten den Club mal fuer ein Jahr schliessen, und danach fragen wer ihn vermisst hat.
11:54
Die Doofheit des euiropäischen Parlamentes schreit zum Himmel. Aber die Frage nach Hämorrhoiden ist kein Wunder, da sich die Politiker ja alle den Hintern platt sitzen und an ihren Stühlen festkleben.
10:39
Das ist sogar eine der wichtigsten Fragen an diese Bewerber, da diese Leute besonders Sitzfleisch haben müssen.Und für diese Entsorgungsanstalt ist das auch wichtig, da die Leute meistens schon alt sind . Dr.Kohl hätte den Weg vom Kanzler zum großen Aussitzenden mit Hämorrhoiden nie geschafft.
09:41
Ist doch gar kein Problem, da provokative Fangfrage!
Ein Mann (Wenn er denn manns genug ist) wird
im Bewerbungsgespräch lächelnd aufstehen, sich dem weiblichen Teil der Bewerbungskommission
zuwenden und so tun als ober sich die Hose herunterzieht: Wollen Sie sofort nachsehen?
Ich bin übrigens sicher, daß dieser Mann eingestellt wird, weil er die Fangfrage erkannt hat,
belastbar ist und mit ungewohnten Situationen umgehen kann.
Die Frau, die mit dem Gleichstellungsbeauftragten droht und anfängt zu jammern, wird eine Absage bekommen.
Sie glauben das nicht? Dann hatten Sie lange kein Bewerbungsgespräch mehr...
09:39
Wieder mal typisch für diesen Verein. Entweder bauen sie Unsinn (Erstellung des Fragebogens) oder sie machen nüscht (Rücknahme desselben).
09:21
Gibt es die Fragen erst seit Guido Außenminister ist ?
09:05
Hat Schäuble diiesen Fragebogen entworfen?
08:52
.
Die Aufregung scheint ein bisschen übertrieben zu sein.
Wahrscheinlich wollen sie nur eine Euro-Norm für Hämorrhoiden einführen.......
DonFernando