EU-Kommission kritisiert Zeitpunkt von Italiens Herabstufung
13.07.2012 | 13:24 Uhr 2012-07-13T13:24:26+0200Die EU-Kommission hat die Ratingagentur Moody's wegen der Herabstufung Italiens kritisiert. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei "unangemessen" gewesen. Denn das Land sei nur Stunden vor einer milliardenschweren Anleihenauktion herabgestuft worden, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn, Simon O'Connor, am Freitag in Brüssel.
Brüssel (dapd). Die EU-Kommission hat die Ratingagentur Moody's wegen der Herabstufung Italiens kritisiert. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei "unangemessen" gewesen. Denn das Land sei nur Stunden vor einer milliardenschweren Anleihenauktion herabgestuft worden, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn, Simon O'Connor, am Freitag in Brüssel.
Zugleich betonte er die Reformfortschritte der Regierung von Mario Monti. Diese seien "beeindruckend und einmalig" in ihrer Tragweite. Er nannte insbesondere die Arbeitsmarktreform sowie die Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung. Italien werde im kommenden Jahr einen deutlichen Primärüberschuss erzielen und der Schuldenstand werde dann abnehmen, sagte O'Connor.
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