Ernst: Wulff soll Vorwurf des Fehlverhaltens "wirklich entkräften"
27.12.2011 | 09:21 Uhr 2011-12-27T09:21:00+0100Hamburg (dapd-nrd). Die Linkspartei fordert Bundespräsident Christian Wulff auf, erneut zu den Vorwürfen in der Kreditaffäre Stellung zu beziehen. Linke-Parteichef Klaus Ernst sagte dem "Hamburger Abendblatt" (Dienstagausgabe), es sei sein dringender Wunsch, dass Wulff den Vorwurf des persönlichen Fehlverhaltens wirklich entkräfte. Wulff habe wichtige Impulse zur Integration des Islams und zum Kampf gegen rechts gegeben, lobte er zugleich das Staatsoberhaupt.
Ernst betonte: "Ich bezweifle, dass sich die Debatte erledigt, nur weil die großen Parteien einen Schlussstrich wollen." Er bedauere es außerordentlich, "dass wir ausgerechnet jetzt diese Debatte führen müssen". Europa stehe am Rand einer tiefen Krise. "Wir brauchen einen Präsidenten, der unbelastet im Interesse der Bürger mit den Banken ins Gericht gehen kann", sagte Ernst.
dapd
10:16
niemand will ein Rücktritt oder ernsthafte Erklärung ! es könnte ja jemand gewählt werden, der den Job wirklich versteht, nicht vor Einfalt etc etc strotzt, sowas würde Frau Bundekanzler und die Medien für ganz schwierige Probleme stellen und Nachdenken, Verfahren der Kritik & Selbstkritik erfordern.