Erneut Anschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan
09.04.2010 | 12:43 Uhr 2010-04-09T12:43:00+0200
Kundus. Erneut war die Bundeswehr in Afghanistan Ziel eines Anschlags. Offenbar gab es keine Verletzten. Ein Bundeswehrfahrzeug wurde beschädigt. Am Freitag findet in Niedersachsen die Trauerfeier für die drei am Karfreitag getöteten deutschen Soldaten statt.
Eine Woche nach dem Tod von drei deutschen Soldaten ist die Bundeswehr in Nordafghanistan erneut Ziel eines Anschlags geworden. Bei einem Sprengstoffanschlag sei ein deutsches Fahrzeug beschädigt worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin. Es sei niemand verwundet worden.
Bei dem Sprengsatz habe es sich nicht um eine Mine, sondern um eine Sprengladung gehandelt. Das Fahrzeug sei „rollfähig“ geblieben. Der Anschlag habe sich vier Kilometer nördlich des deutschen Feldlagers in Kundus gegen 9.30 Uhr Ortzeit (07.00 Uhr deutscher Zeit) ereignet.
Vier Tote bei Hubschrauber-Absturz
Beim Absturz eines US-Militärhubschraubers in Afghanistan sind am Freitag drei Soldaten und ein ziviler Mitarbeiter ums Leben gekommen. Weitere Insassen seien verletzt worden, teilte die NATO-Schutztruppe ISAF mit. Der Hubschrauber vom Typ CV-22 Osprey sei in der Nähe von Kalat abgestürzt, der Hauptstadt der Provinz Sabul. Die Absturzursache werde noch untersucht, erklärte die ISAF. Ein Sprecher der Taliban erklärte, die Islamisten hätten den Hubschrauber abgeschossen.
Der Deutsche Bundeswehrverband hat die nach dem Tod dreier Soldaten bei Gefechten in Afghanistan entflammte Ausbildungsdebatte kritisiert. Die am Karfreitag nahe Kundus getöteten Soldaten seien „sehr erfahrene Dienstgrade“ gewesen und hätten gewusst, dass sie sich in einem sehr gefährlichen Einsatz befinden, sagte Verbandssprecher Wilfried Stolze in einem Video-Interview gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ vom Freitag. Es sei „nicht redlich“ die Ausbildungsdebatte nun am Tod der drei Soldaten aufzuhängen.
Stolze bekräftigte in dem Interview die Forderung seines Verbandes nach einer besseren Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan. Mit der Formel vom „Krieg“ in Afghanistan im Sinne eines Guerilla-Krieges gehe die Politik eine besondere Verpflichtung ein, sagte er der „Leipziger Volkszeitung“. „Sie müssten das beste Material den Soldaten geben, das ihnen den sichersten Schutz bietet.“ Die Truppe selbst mache aber manchmal Desinteresse bei der Politik aus.
Merkel auf Trauerfeier erwartet
Am Freitagmittag (ab 14 Uhr) findet im niedersächsischen Selsingen die Trauerfeier für die drei Getöteten statt. Daran nehmen auch Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Verteidigungsminister zu Guttenberg (CSU) teil. Dem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ zufolge will Merkel bei dieser Gelegenheit mit einer Rede ihre grundsätzliche politische Gesamtverantwortung für den deutschen Afghanistan-Einsatz unterstreichen. (apn/afp)
02:55
Da wir von Politkern mit einem übergroßen Intellekt umgeben sind, rate ich diesen, freiwillig zwei Monate Dienst an der Waffe in Afghanistan zu absolvieren.
Nach 2 Tagen kommen sie erschreckt wieder heim und können vielleicht !!! ??? die Angehörigen dieser Soldaten in Deutschland verstehen.
Von einigen Ehefrauen / Bräuten habe ich schreckliche Dinge gehört und letztendlich können Soldaten nach ihrer Heimkehr, beten und hoffen wir es, mit diesen gemachten Erlebnissen psychisch nicht mehr fertig werden.
So soll es sein, werte Politiker ?
Über 80% der Bevölkerung plädiert für den sofortigen Abzug, jedoch was machen die vom Volk Gewählten ? Ignorieren und Trauer heucheln.
Hierzu fällt mir eine Vokabel ein, nämlich --
p f u i !
Möge Gott weitere Todesopfer verhindern.
00:21
Erneut war die Bundeswehr in Afghanistan Ziel eines Anschlags bei dem es keine Verletzten oder Tote gab.
So ein Mist aber auch - da hat die Politik in Berlin nichts zu heucheln.
22:31
Deutsche Soldaten bewachen keine Mohnfelder, Sie dürfen nur laut Bundestagsmandat sich nicht bei der Bekämpfung der Drogenprobleme beteiligen. Dies ist laut ISAF Mandat Aufgabe der britischen Truppen.
Außerdem sind die deutschen Soldaten nicht nach Afghanistan geschickt worden um dort die Drogen zu vernichten sondern zu Helfen eine Afghanische Polizei bzw. Armee aufzubauen.
Also nicht vom Thema ablenken.
22:21
SOFORTIGER ABZUG DEUTSCHER TRUPPEN AUS AFGHANISTAN
Warum sollen deutsche Mitbürger ihr Blut in einem Fremden Land vergießen und Mohnfelder bewachen??
22:13
#9
SOFORTIGER ABZUG DEUTSCHER TRUPPEN AUS AFGHANISTAN
oder soll noch mehr Blut fließen ?
Ja wenn wir jetzt Afghanisten verlassen wird wirklich noch mehr Blut fließen. Aber das ist den Pazifisten und *********** mit beschrenktem Horizont ja auch egal.
Aber vielleicht werden diese dann einpaar Flüchtlinge aus Afghanistan bei sich zu Hause aufnehmen, so rein aus humanitären Gründen!
21:54
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18:48
da hilft nur abwählen
17:50
Wann erwacht unsere Spitzen Regierung ?
17:45
75% aller Bürger unseres Landes sind gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan . Das juckt aber unsere Regierung nicht . Was sind schon Zig- Millionen Menschen und deren Meinung . Dafür eine Ideologie zu ändern ??? Um Gesetze und Ansichten zu ändern bedarf es schon schwerere Kaliber als nur eine Meinung zu haben .Florida-Rolf z.B. der alleine hat ausgereicht , das Deutsche im Ausland keine Stütze mehr bekommen , aber 60 Millionen Bürger ??? Ich bitte Euch .
16:46
Eine grosse Mehrheit in diesem unseren Lande will den sofortigen Abzug aus Afghanistan ! Warum haben wir eine Regierung die NICHT die echten Interessen des deutschen Volkes vertritt? Die Linke ist die einzige Partei, die ohne Wenn und Aber den sofortigen Abzug umsetzen fordert!