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Duisburg bezieht Stellung
01.09.2010 | 19:55 Uhr 2010-09-01T19:55:00+0200Mit einem Gutachten hat die Stadt Duisburg zum Loveparade-Unglück Stellung bezogen.
Die Stadt Duisburg sieht sich durch die Überprüfung einer Anwaltskanzlei entlastet.
Hier geht's zu unserem Spezial zum Loveparade-Drama.
Quelle: MPG
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Kommentare
14:07
Der Anwalt Andreas Berstermann in diesen Video lügt doch entweder ganz dreist und hofft, dass sich keiner die Dokumente durchliest oder er ist schlecht vorbereitet und hat diese überhaupt nicht durchlesen bevor er vor eine Kamera tritt (da fragt man sich, was schlimmer ist)
Wer hier:
http://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20056110&vo=20049862
die Anlage 29 öffnet (ein Szenario-Workshop der Polizei, an dem auch die Stadt vertreten war) und auf Seite 2 liest, erkennt schon mal folgendes: entgegen der Behauptung von Berstermann wurde das Szenario „Überfüllung des Tunnel“ durchaus besprochen und auf Seite 5 ergibt sich auch eindeutig, das der Tunnel als zum Veranstaltungsgelände gehörig definiert wird. Siehe Seite 5: Überschrift „Veranstaltungsgelände“, Unterüberschrift „Sektor V-1: Karl-Lehr-Tunnel incl. Zu- und Abgänge“.
Damit trifft für die Geschehnisse auf der Loveparade genau dieser Satz zu:
Die Entscheidung über eine Überfüllung des Veranstaltungsgeländes und den damit verbundenen Maßnahmen (….) wird in einer Telefonkonferenz besprochen. Die endgültige Entscheidung übernimmt die Ordnungsbehörde (…).
Also hätte die Ordnungsbehörde bei einer Überfüllung des Tunnels entscheiden müssen und kann die Verantwortung nicht auf die Polizei abwälzen.
Hier wird doch die Öffentlichkeit von der Kanzlei dreist vereimert, glauben die denn wirklich, keiner liest in den Unterlagen nach, wenn ein Winkeladvokat etwas in eine Kamera spricht?
23:40
Wie beknackt ist das denn! Eigenes Gutachten zur Entlastung! Die halten uns wohl für total bekloppt!