DRK-Präsident Seiters: 50.000 Menschen aus Syrien geflohen
04.02.2012 | 11:15 Uhr 2012-02-04T11:15:18+0100Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist sehr besorgt über die Lage der Menschen in Syrien. DRK-Präsident Rudolf Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, Tausende Menschen in dem von blutigen Unruhen erschütterten Land seien auf direkte Hilfe angewiesen.
Osnabrück (dapd). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist sehr besorgt über die Lage der Menschen in Syrien. DRK-Präsident Rudolf Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Vorabbericht, Tausende Menschen in dem von blutigen Unruhen erschütterten Land seien auf direkte Hilfe angewiesen. Er forderte die Konfliktparteien auf, den Helfern der DRK-Partnerorganisation Roter Halbmond den sicheren Zugang zu den Opfern zu gewährleisten.
Seiters sagte, das Rote Kreuz bestehe darauf, dass das humanitäre Völkerrecht auch bei internen Konflikten volle Geltung habe. Nach Angaben des DRK seien in Syrien rund 35.000 Menschen im eigenen Land auf der Flucht. Mehr als 15.000 Syrer seien in die Nachbarländer Libanon, Türkei und Jordanien geflohen. Viele lebten dort in Flüchtlingslagern.
dapd