Die Reichsten der Welt
11.03.2010 | 15:02 Uhr 2010-03-11T03:02+0100Trotz Krise: Die Reichen werden reicher. Das Magazin Forbes präsentiert die Top 10 der Milliardäre.
Der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim ist laut "Forbes"-Liste der reichste Mensch der Welt. Der 70-Jährige erklomm nach den am Mittwoch veröffentlichten Berechnungen des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" in diesem Jahr erstmals den Thron der Superreichen und verdrängte Microsoft-Gründer Bill Gates von der Spitze auf Platz zwei. Aldi-Bruder Karl Albrecht (23,5 Milliarden Dollar) schaffte es wieder unter die Top Ten.
Der reichste Mann der Welt ist Mexikaner
Nach dem Krisenjahr 2009 kommt Slim laut "Forbes" auf ein Vermögen von 53,5 Milliarden Dollar (39,2 Milliarden Euro), Gates auf 53 Milliarden Dollar. An dritter Stelle steht US-Geschäftsmann Warren Buffett, der 2008 noch ganz oben stand, und 47 Milliarden Dollar reich ist. Die Top Ten der Liste bringen ein Vermögen von insgesamt 342 Milliarden Dollar zusammen. Im vergangenen Jahr waren die zehn Führenden unter den Superreichen "nur" 254 Milliarden wert.
Mit Slim, dessen Gesellschaft America Movil zum größten Mobiltelefonanbieter in Lateinamerika aufstieg, geht der Titel des reichsten Menschen erstmals seit 1994 nicht an einen US-Bürger. Dennoch sind die Vereinigten Staaten das Land, in dem mit Abstand die meisten Milliardäre leben: 403 US-Milliardäre zählte "Forbes"; damit leben 40 Prozent der Superreichen in den USA.
248 Milliardäre in Europa
Europa kann 248 Milliardäre aufweisen. Reichster Europäer ist der Franzose Bernard Arnault (27,5 Milliarden Dollar). Dem 61-Jährigen gehört der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton-Moët Hennessy (LVMH). Auf der "Forbes"-Liste steht Arnault auf Platz sieben. Dritter Europäer unter den Top Ten ist der Spanier Amancio Ortega (25 Milliarden Dollar), Besitzer der Mode-Kette Zara; der 74-Jährige rangiert auf Platz neun vor Aldi-Eigentümer Albrecht, dessen Bruder Theo es in diesem Jahr nicht unter die 20 Reichsten schaffte.
China liegt auf Platz zwei
Im Ländervergleich kann China mit den meisten Milliardären nach den USA aufwarten: 64 kommen aus dem Riesenreich, zusammen mit Hongkong sind es sogar 89. Russland steht mit 62 Milliardären auf Platz drei. Im Städte-Ranking ist New York die Top-Adresse für Milliardäre (60), gefolgt von Moskau (50) und London (32).
Zu den Aufsteigern gehören die Asiaten. Allein zwei Inder finden sich in den Top Ten: Öl-Unternehmer Mukesh Ambani (29 Milliarden Dollar) und Stahl-Magnat Lakshimi Mittal (28,7 Milliarden Dollar). Insgesamt zählt Asien inzwischen nur noch 14 Milliardäre weniger als Europa.
"Die Weltwirtschaft erholt sich. Die Finanzmärkte sind wieder da, vor allem die Märkte der Schwellenländer", sagte Chefredakteur Steve Forbes. Der weltweite Wohlstand habe im Jahresvergleich um 50 Prozent zugenommen. Insgesamt zählte "Forbes" weltweit 1011 Milliardäre in 55 Ländern, 218 mehr als im vergangenen Jahr; im Jahr vor der Krise waren es jedoch noch 1125. Das Vermögen war bei fast allen Milliardären durch die Finanzkrise deutlich geschrumpft. (AFP)
11:41
@ GauchoSombra:
Sie sind derjenige, der kränkelt - und zwar gewaltig.
06:58
@ 14
Bei solchen Milliarden auf dem Konto sind 20 Milliarden ebenfalls lächerlich, genauso wenn Schumacher eine Million spendet, peanuts für solche Leute.
Nicht Neid macht krank sondern Geld werter Voltago und sie scheinen sich auch schon einen leichten Schnupfen eingefangen zu haben.
01:05
Wenn nur die 1 000 Milliaräre je
NUR 1 Milliarde haetten
besaesse jeder pro 7 Erdenbürger 1 000 Euro (oder dollar).
Aber das schaffen schon ja fast die ersten fünf.
22:56
Man kann es hier wieder mal feststellen.
Neid macht richtig krank!
Nochmal Gaucho, wann hast Du zuletzt 30 oder noch mehr Milliarden gespendet?????
Wie es beispielsweise dieser widerliche Kapitalist Gates gemacht hat.
Und im übrigen, in all diesen seeligmachenden kommunistischen und sozialistischen Staaten gab es immer die Schweine, die arg gleicher waren, wie der Rest. :)
Gruß
18:13
Hier geht es nicht um Neid sondern um gesunden Menschenverstand !
Kein Mensch braucht Milliarden zu horten, mit dem Geld kann weitaus besseres gemacht werden.
Wenn euch Bild lesern die Argumente ausgehen dann kommt Ihr immer mit der Neid Debatte.
Beschränktes Kapitaldenken, lernt lieber ein Instrument oder fangt mal an ein Buch zu lesen oder zu malen...
17:13
Ist das hier eigentlich das offizielle Forum der Sozialneider??? Oder ist die Stimmung in Deutschland wirklich so? Bei wem kauft ihr denn ein? Wer ermöglicht denn durch sein Raubtiersystem Billigbier und Flat-TVs für jede Sozialwohnung...
Klar, der Unternehmer an sich ist ein Monster. Bleibt nur die Frage, wer eigentlich derjenige ist, der in einer Firma die Möglichkeiten für Arbeitsplätze schafft...Aber stimmt schon, diese Leute sollten auch mit 1200,- netto für ihre Mühen entlohnt werden...=)
16:47
@5
Was für ein dämlicher Schwachsinn. Aber von Leuten wie dir kann man ja nicht erwarten, dass sie die Grundprinzipien der Marktwirtschaft verstehen.
15:18
Reichtum entsteht immer nur durch Eigennutz und krimineller Bereicherung am Gemeinwohl!
Kein Mensch kann mit ehrlicher Arbeit derartig vermögend werden.
Solange wir dieses Raubtiersystem haben, wird es weiter Hunger, Krieg, Elend und himmelschreiende Ungerechtigkeit geben.
Jeder halbwegs gebildete und anständige Mensch muss dieses System ablehnen und helfen, es zu überwinden!
14:49
@ antifaschist:
Dann ist ja gut. Unter den Top10 waren ja Gott sei Dank keine ausbeutenden Staatschefs wie es sie in Asien und Afrika gibt genannt.
@ rote zora:
Verurteilen Sie Herrn Albrecht deshalb oder wie darf ich Ihren Einwand verstehen?
@ whisky:
Vermögensteuer ist eine reine Neidsteuer. Gut, dass es sie nicht mehr gibt. Wie kann eine Steuer gerecht sein, die nur dazu da ist, vorhandenes Vermögen zu schmälern?
14:42
Herr Albrecht würde - wenn die Vorrausetzungen vorliegen - auch noch Kindergeld bekommen, den Hartz IV Empfängern wird das Kindergeld auf den Unterhalt angerechnet ! Na dann ist ja alles in Ordnung !