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"Die Reformvereinbarungen stehen nicht zur Diskussion"

18.06.2012 | 08:35 Uhr
Foto: /dapd/Michael Gottschalk

Außenminister Guido Westerwelle hat sich erleichtert über den Ausgang der Wahl in Griechenland gezeigt. Im Deutschlandfunk sagte der FDP-Politiker am Montag, Deutschland werde Griechenland auch weiter solidarisch unterstützen. Das setze voraus, dass die Reformen ohne Abstriche umgesetzt würden.

Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle hat sich erleichtert über den Ausgang der Wahl in Griechenland gezeigt. Im Deutschlandfunk sagte der FDP-Politiker am Montag, Deutschland werde Griechenland auch weiter solidarisch unterstützen. Das setze voraus, dass die Reformen ohne Abstriche umgesetzt würden. Westerwelle betonte: "Die Reformvereinbarungen stehen nicht zur Diskussion."

Dass viel Zeit durch die Wahlkämpfe verloren gegangen sei, sei offensichtlich. Die Substanz der Reformen sei nicht verhandelbar, betonte der Außenminister, "da kann es keine Rabattierung geben." Er wolle auch nicht darüber spekulieren, "ob es überhaupt mehr Zeit braucht". Westerwelle betonte auch: "Wir können nicht alle Schulden Europas schultern." Europa könne nicht nur an zu wenig, sondern auch an zu viel Solidarität scheitern, warnte er.

dapd

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