Die Grünen sind erstmals stärkste Kraft in Berlin
30.08.2010 | 21:40 Uhr 2010-08-30T21:40:00+0200
Berlin.Ein ungewöhnliches Ergebnis: Laut einer aktuellen Umfrage sind die Grünen erstmal die stärkste politische Partei in der Hauptstadt. Damit haben sie die SPD überholt, die nur auf 26 Prozent kommt.
Ein gutes Jahr vor der Abgeordnetenhauswahl haben die Grünen die SPD überholt und sind einer aktuellen Umfrage zufolge nun erstmals stärkste politische Kraft in der Hauptstadt. Wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der „Berliner Zeitung“ (Online-Ausgabe) ergab, liegen die Grünen zwar unverändert bei 27 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD verlor im Vergleich zu Juli aber einen Punkt und kommt auf 26 Prozent. Wenn am Sonntag ein neues Parlament gewählt würde, erhielte den Angaben nach die CDU 17 (unverändert) und die Linkspartei 16 Prozent (plus eins). Die FDP würde mit vier Prozent (unverändert) den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen.
Bei einer Direktwahl des Regierenden Bürgermeisters lägen Amtsinhaber Klaus Wowereit (SPD) und die mögliche Spitzenkandidatin der Grünen, Renate Künast, mit 40 Prozent der Stimmen gleichauf. In dieser Frage hat Wowereit im Vergleich zum Juli drei Prunkte aufgeholt. Forsa befragte insgesamt 1001 Berliner. (ddp)
11:47
Zitat: Die Grünen sind erstmals stärkste Kraft in Berlin
Na, ob wir in dieser politischen Richtung eine Lösung aller unserer Probleme in der Migrantenszene erwarten dürfen, darf man getrost bezweifeln.
Alleine die Einlassungen der Frau Göring-Eckardt gestern Abend bei Anne Will haben wieder einmal mehr erkennen lassen, welche verquere, unrelaistische Multikulti-Ideologie sich in der Partei der Grünen festgesetzt hat.
Mit dieser grünen Sicht der Dinge bringen wir nie Ordnung in unseren Laden der vielfach gescheiterten Migrationsszene.
Und dass es dabei auch durchaus etliche gelungene Beispiele gibt, ist relativ unbedeutend.
Bekanntlich können ein paar faule Früchte eine ganze Ernte verderben , wenn sie nicht konsequent aussortiert werden.
Zumal eine nicht geringe Anzahl aller Deutschen so nach und nach dieses ganze faule Spiel unserer Politik zu durchschauen beginnt.
14:59
#15
Neuinstallation Windenergie in 2009: USA 10 GW, China 12,5 GW
14:58
#8
Selbstveständlich gibt es unter den Grünen Träumer und Idealisten.
Aber was haben andere gerade in den von Ihnen angesprochenen Problemen für Beiträge gebracht, die man als Lösungsansatz bezeichnen kann.
Finanzen: Der Staat ist überschuldet, wer hat das verbockt? Ökosteuer wird von alle Parteien getragen, keine will die Einnahmen zugunsten der GR abschaffen.
Energie: In den letzten Jahren wurde im Strombereich Techiken entwickelt, die weltweit eingesetzt werden. (Neuinstallation in 2009: USA 10 GW, China 12,5 GW) Sollen wir mal schauen, was im Jahr 2000 das Prognos-Institut - Mitverfasser der Energiestudie für die Bundesregierung - schrieb.
Schule: Da gab es ohne die Grünen schon ein böses Erwachen nach Pisa. Jedesmal wird D bescheinigt, wie schlecht die Bildungschancen in dem dreigliedrigen System sind, wenn das Kind nicht im Bildungsbürgertum aufwächst. Ganztagsschulen sind richtig, aber die braucht man ja nicht, wenn Mutti am Herd steht und sich um die Kindererchen kümmert.
Was die Grünen auszeichnet, ist Beharren, die Gesellschaft verändern zu wollen.
Der Rest kämpft nur um den Status Quo, jede marginale Veränderung bedeutet Weltuntergang.
So konnte bis vor ein paar Jahren auch keiner in den USA vorstellen, ohne eine großen, klobigen PKW sich fortzubewegen, während der Rest der Welt schon längst viel weiter ist.
Die internationalen Märkte (nicht nur Finanzmärkte) mittels einer marginalen Steuer wenig zu beruhigen wollte nie einer diskutieren, obwohl in den letzten 10 Jahren ein Crash oder Blase nach der anderen kam. Wer befürwortet denn heute noch die Entfesselung der Märkte, was bis vor 3 Jahren noch allein selig machen sollte? Ganze Staaten (Ukraine Gaspreissteierung, Island Finanzkrise2008, Griechenland Haushaltskrise und Devisenspekulation) waren vom Brankrott bedroht, wer kommt als nächstes, mit welchen politischen Konsequenzen.
11:05
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09:58
Die Grünen gehen den Weg einer jeden Banane. Gestern grün, heute gelb und morgen schwarz. Für mich als ehemalige Grüne sind sie die Opportunistenpartei schlechthin.
09:38
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08:32
Die Grünen haben schon mal 7 Jahre lang dieses land demontiert, schneller als andere Parteien jemals zuvor.
Wenn die wieder an die Regierung kommen, dann kann sich Deutschland definitiv abschreiben.
07:14
Bundesweit wird das der
SPD
auch noch passieren !!!
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00:26
Die Prognose basiert - laut Forsa - auf die wohl keineswegs repräsentative - Befragung von insgesamt 1001 Berliner.
23:22
Ich kann und konnte mir noch nie vorstellen, die Grünen zu wählen. Für mich handelt es sich um eine Mischung aus Träumern und Idealisten, Bürgern, die irgendwelchen lokalen Bürgerinitiativen gegen Lärm etc angehören und Angst haben, dass der Grundstückwert sinkt sowie Personen, die gerne auf Kosten der Allgemeinheit ihre politisch korrekte Solaranlage auf dem Haus weiterfinanziert haben möchten.
Eine für mich akzeptable Lösung von Problemen (Schule, Finanzen, Energie, etc.) habe ich noch nicht gefunden. Aber Berlin lebt ja gerne auf Kosten anderer. Deshalb passt Grün eigentlich ganz gut zu der Stadt/dem Land.
Eine Leistung ist es zweifelsohne, diese Gruppen zu vereinen.