Wetten
Deutsches Glücksspielmonopol gekippt
08.09.2010 | 10:36 Uhr 2010-09-08T10:36:00+0200
Luxemburg.Der Europäische Gerichtshof hat das staatliche Wettmonopol bei Sportwetten in Deutschland gekippt. Die deutsche Regelung über Sportwetten sei eine Beschränkung des freien Dienstleistungsverkehrs und der Niederlassungsfreiheit in der EU.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das deutsche Monopol für Lotterien und andere Glücksspiele gekippt. Grundsätzlich seien solche Wettmonopole zwar zulässig, um die Spielsucht zu bekämpfen, entschied der EuGH am Mittwoch in Luxemburg. In Deutschland werde dieses Ziel aber nicht konsequent verfolgt. So betrieben die Lotto-Monopolgesellschaften der Länder umfangreiche Werbekampagnen, zudem würden reichlich private Geldspielautomaten genehmigt. Das verbot für private Wettveranstalter, etwa im Internet, sei daher ab sofort nicht mehr anwendbar. (afp/rtr)
15:33
Nicht nur der Amatuersport, alle sozialen Bereiche werden unter dem Urteil leiden. Bisher mussten die Lottogesellschaften einen erheblichen Teil ihres Überschusses für soziale und kulturelle Zwecke bereit stellen. In Zukunft geht diese Geld dann direkt in die Taschen privater Wettanbieter. Die werden auch kaum Steuern zahlen, sondern in Steuerparadiese wie den Kaimanninseln beheimatet sein
15:16
Die Wettbuden, die nicht aufgaben, die einen langen Atem hatten und von den Kommunen bis heute daran gehindert wurden an Online-Wetten teilzunehmen können jetzt den Kommunen die saftige Rechnung präsentieren für entgangene Unternehmer-Gewinne.
12:57
Ich bekomme das kotzen! Dann schießen diese asozialen Wettbuden wieder überall wie Pilze aus dem Boden.
12:23
Das Thema als solches ist mir eigentlich egal. Was mich stört ist, daß es augenscheinlich keinen Bereich mehr gibt, in dem Deutschland nicht von der EU bevormundet wird. Das kann doch alles nicht mehr Sinn einer europäischen Interessengemeinschaft sein. Selbst die amerikanischen Bundesländer haben z.T. eigenständige Gesetze. Ich wiederhole meine Forderung: raus aus der EU.
12:22
Das Thema als solches ist mir eigentlich egal. Was mich stört ist, daß es augenscheinlich keinen Bereich mehr gibt, in dem Deutschland nicht von der EU bevormundet wird. Das kann doch alles nicht mehr Sinn einer europäischen Interessengemeinschaft sein. Selbst die amerikanischen Bundesländer haben z.T. eigenständige Gesetze. Ich wiederhole meine Forderung: raus aus der EU.
12:09
Man, das wurde auch Zeit! Das erste Mal, dass von Europa mal was Gutes kommt.
Ich freue mich schon auf die vielen kleinen Wettbuden, wo man schön Fußball gucken und gleichzeitig wetten kann.
Vor einigen Jahren wurden die ja alle von den Ordnungsämtern dicht gemacht.
Das staatliche Oddset mit seinen Minimalquoten ist doch eine Zumutung, aber die haben jetzt ehe keine Chance mehr gegen die private Konkurrenz.
12:05
Für Bochum eine gute Nachricht: Lotto Faber muss keine Leute entlassen !
(Ich selber spiele aber kein Lotto ...)
12:03
Für Bochum eine gute Entscheidung: Faber kann weiter machen und muss keine Beschäftigten entlassen !
11:49
Sucht - Blödsinn, es geht dem Staat um die Kohle - wenn es um Sucht gehen würde, dann wäre als erstes der Alkohol mal zu reglementieren und nicht die Lottoscheine. Und wer geilt die Leute denn in Deutschland auf mit Jackpots mit über 20 Mio? Statt kleiner Gewinne an mehr Leute zu verteilen.
11:33
bei oddset (gehört zu lotto) kann man schon seit geraumer zeit keine scheine mehr im internet abgeben und auch bei westlotto ist keine abgabe des scheins mehr übers netz möglich (seit 2009).
ob ich den schein aber im netz oder im laden abgebe macht für mich keinen unterschied. und ebenso wurscht ist mir, wo ich den lottoschein abgebe, ob bei westlotto oder bei faber. der musste nämlich seine dienstleistung auch einstellen. dazu ist es eine unverschämtheit und ein erhöhter einsatz erforderlich, wenn ich beim staatlich organisierten glücksspiel mitmachen möchte, wenn es z.b. um die bundesliga geht. da ist ein midesteinsatz von 2,50 vorgeschrieben, im gegensatz zu privaten anbietern, die trotzdem in der letzten zeit weiterhin ihre dienste über das internet angeboten haben, wo man bereits für 1 euro seinem vergnügen frönen darf.
merke: nicht jeder, der am glücksspiel teilnimmt ist oder wird süchtig und sollte sich seinen einsatz, seinen anbieter und seine abgabestelle selber aussuchen dürfen.
jeder mumpitz wurde bisher über die eu geregelt, nur bei solchen dingen, die eine menge leute sauer gemacht hat, dauert es jahre, bis eine positive entscheidung getroffen wurde. aber besser, es wird spät gut, als nie.
ein sieg der vernunft.