Deutsche Bank: Wachsender Druck auf Banken
08.02.2012 | 20:50 Uhr 2012-02-08T20:50:03+0100Aus Sicht von Deutsche-Bank-Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti steigt der Druck auf die Banken, sich billiges Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB) zu holen. "Der Druck wird eher zunehmen, sich daran zu beteiligen, nicht nur, weil die Konditionen so exorbitant gut sind", sondern auch, um "Gleichheit herzustellen", sagte Lamberti am Mittwoch in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main (dapd). Aus Sicht von Deutsche-Bank-Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti steigt der Druck auf die Banken, sich billiges Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB) zu holen. "Der Druck wird eher zunehmen, sich daran zu beteiligen, nicht nur, weil die Konditionen so exorbitant gut sind", sondern auch, um "Gleichheit herzustellen", sagte Lamberti am Mittwoch in Frankfurt am Main.
Bisher hatten sich die deutschen Banken nach Branchenangaben beim EZB-Geldregen zurückgehalten. Die EZB plant für Ende Februar eine weitere Dreijahresleihe zu einem Prozent Zinsen. Bereits im Dezember hatte sie fast 500 Milliarden Euro auf diese Weise verliehen.
dapd