CDU-Vorsitz
CDU-Basis hat ein bisschen Sehnsucht nach Merz
07.09.2010 | 19:11 Uhr 2010-09-07T19:11:00+0200
Ruhrgebiet.Im Kampf um den Vorsitz der NRW-CDU treffen Röttgen und Laschet am Mittwochabend in Bottrop aufeinander. Manche hätten aber gern einen dritten Kandidaten, den konservativen Friedrich Merz.
Laschet oder Röttgen? Die NRW-CDU hat bei der Kür ihres Landesvorsitzenden die Qual der Wahl. Da beide Kandidaten dem großstädtischen, liberalen Flügel der Union zugerechnet werden, wächst bei manchen Christdemokraten die Sehnsucht nach einem Wertkonservativen: Friedrich Merz.
Vor der nächsten Regionalkonferenz am Mittwochabend in Bottrop macht Josef Hovenjürgen, MdL und Chef des 6000 Mitglieder starken Kreisverbandes Recklinghausen, kein Geheimnis daraus, dass er Armin Laschet favorisiert. „Über Schulpolitik in NRW und den Kraftwerksbau in Datteln wird nicht in Berlin gestritten. Und auch nicht bei der Klimakonferenz in Rio.“
Das sei aber keine Wahlempfehlung, die Mitglieder sollten sich selbst ein Bild machen: „Ich traue beiden den Job zu. Es ist auch keine Richtungsentscheidung.“
Sehnsucht nach Friedrich Merz
Dass Friedrich Merz urplötzlich als „Säulenheiliger“ (Hovenjürgen) für das konservative Element in der CDU herhalten müsse, sei seltsam. „Als er damals über Leitkultur gesprochen hatte, galt er noch als Unperson.“
„Beide Kandidaten sind sich vom Profil her ähnlich“, konstatiert Gelsenkirchens CDU-Chef Guido Tann. Seinem Empfinden nach kam Norbert Röttgen beim ersten Duell besser an. Es sei aber wichtig, die vielen kirchlich geprägten Mitglieder mitzunehmen. Sollte Merz noch in den Ring steigen, würde er das „sehr begrüßen“. Aber: „Nach der Vorgeschichte ist das unrealistisch.“
Ein offenes Rennen sieht Dirk Buttler, der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU im Ruhrgebiet. In seinem persönlichen Bewertungsschema kann Röttgen zumindest in der Rubrik Charisma punkten: „Ich glaube, er trifft den richtigen Ton.“ Laschet habe dagegen das sozialere Profil.
„Viele Mitglieder, die Laschet aus der Landespolitik kennen, wägen ab, ob uns der Bundespolitiker Röttgen wirklich mehr nutzen könnte“, weiß Willi Hausmann, Chef der CDU Oberhausen. Andererseits habe Röttgen eine hohe TV-Präsenz – ein Nachteil für Laschet. Auch Hausmann sieht ein enges Rennen.
15:17
Die schwarz-gelben Politiker scheinen sehr verstrahlt. Das Volk begreift es nicht. Nun müssen diese Lobbybediener halt abgewählt werden. Mit Mappus geht es los. Und 2013 wird alles wieder gekippt. Die Atomspezies sollen sich nicht zu früh freuen.
13:29
Nach Hotelbegünstigung und Atomdeal weiß ich jetzt endlich, was man unter der Deutschland AG versteht. Demnach haben wir auch keine Regierung mehr, sondern eine Geschäftführung. Und mitten drin Angela Merkel als wandelnder Strommast, mit Guido Westerwelle als Hoteldiener.
13:06
Laut Umfrage hat aber kaum noch einer Sehnsucht nach der CDU.
12:33
Wer will denn diese CDU nach dem verlogenen Atomdeal überhaupt noch. Merz ist endgültig weg. Laschet traut man nichts zu. Und Röttgen ist als versagender Bettvorleger gelandet (Atomlobbydiener) von Merkel Gnaden. Muss nun Rüttgers wieder ausgekramt werden? Eigentlich ist es egal bei dieser sterbenden Volkpartei. Der Fisch stinkt zuerst am Kopf.
10:48
Laschet hat sich NRW als Integrationsminister etliche Verdienste erworben ?????
Na da habe ich aber andere Erfahrungen mit ihm gemacht!
09:52
#4 von bennobueffel
Gute Besetzung. Nur den Brüderle würde ich weglassen! Statt dessen Frau Hermann als Familienministerin!
09:34
bennobueffel, der Vorschlag hat was... ;o)
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