Bundeswehr tötet mehrere afghanische Soldaten
03.04.2010 | 10:09 Uhr 2010-04-03T10:09:00+0200
Kundus. Bei schweren Gefechten in Afghanistan haben Angehörige der Bundeswehr mehrere afghanische Soldaten erschossen. Ein Sprecher bestätigte, fünf Afghanen seien ums Leben gekommen, in anderen Quellen ist von sechs die Rede. Bei den Kämpfen waren auch drei Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen.
Die Bundeswehr hat bei den schweren Kämpfen in Nordafghanistan, bei denen am Karfreitag drei deutsche Soldaten starben, fünf afghanische Soldaten irrtümlich getötet. Wie das Einsatzführungskommando am Samstag in Potsdam mitteilte, verließen am Freitag um 19.21 Uhr (16.51 MESZ) deutsche Soldaten das Feldlager in Kundus, um die seit dem Mittag in Gefechte verwickelten Soldaten abzulösen.
Auf dem Weg in den Unruhedistrikt Schahar Dara, wo die Kämpfe stattfanden, fuhren zwei zivile Fahrzeuge auf die Deutschen zu und hielten trotz "durchgeführter Sicherheits- und Identifizierungsverfaren" nicht an. Daraufhin eröffnete ein Schützenpanzer vom Typ Marder das Feuer auf eines der Fahrzeuge, wie der Sprecher sagte. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den zivilen Autos um Fahrzeuge der Afghan National Army. Dabei wurden fünf Afghanen getötet. Der genaue Ablauf soll noch untersucht werden.
Soldaten werden ausgeflogen
Vertreter von NATO und afghanischen Streitkräften erklärten am Samstag, sechs afghanische Soldaten seien am Freitagabend in Kundus von Schüssen von Verbündeten getötet worden. Mehrere weitere Soldaten seien verletzt worden. Ein örtlicher Regierungssprecher sagte, afghanische Kommandeure träfen sich am Samstag mit Vertretern der Koalitionstruppen, um über den Zwischenfall zu sprechen. Ob es sich dabei um den vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr bestätigten Vorfall handelte, war zunächst nicht klar.
Nach Angaben des Sprechers sollten die schwer verletzten deutschen Soldaten am Samstagnachmittag nach Deutschland ausgeflogen werden. Eine Patrouille hatte am Freitagmittag eine Straße in Schahar Dar routinemäßig nach versteckten Sprengsätzen abgesucht, als sie von Taliban-Kämpfern angegriffen wurden. Sie erwiderten das Feuer.
Acht Soldaten verletzt
Dabei fuhr eines der gepanzerten Fahrzeuge der Bundeswehr über eine Sprengladung. Die Soldaten wurden teilweise durch die Explosion getötet und verletzt, andere von Aufständischen aus einem Hinterhalt mit Handfeuerwaffen tödlich beschossen oder verwundet. Die schweren Gefechte waren am späten Abend beendet. Drei Soldaten wurden getötet, vier Soldaten schwer verletzt, vier weitere leicht.
Der Distrikt Schahar Dara liegt nur wenige Kilometer vom Bundeswehrstützpunkt Kundus entfernt und ist ein Rückzugsgebiet der Taliban. Von dort gab es immer wieder Angriffe und Anschläge auf Bundeswehrsoldaten. (ap/afp)
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Bei dem Gefecht mit rund 200 Taliban am Freitag sind von Bundeswehrsoldaten fünf afghanische Soldaten getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Geltow bei Potsdam am Samstagmorgen. Bei den mehrstündigen Kampfhandlungen im Dorf Chahar Dara bei Kundus waren drei Bundeswehrsoldaten getötet und acht verwundet worden, vier davon schwer.
Das Einsatzführungskommando wollte mit Hinweis auf laufende Untersuchungen zunächst keine Angaben darüber machen, wie es zum Tod der fünf afghanischen Soldaten kam. Er sprach von einem "bedauerlichen Umstand".
00:24
Warum hört man nicht endlich auf die Volksmeinung??
Raus aus Afganistan und lasst die Amis sich da weiter eine blutige Nase holen. Wir können da nichts gewinnen.
Aber das sind nur wieder Stammtischmeinungen.
18:00
Jetzt übernimmtdie Bundeswehr in dem Chaos schon die Arbeit der Taliban.
17:40
Die Russen sind da trotz jahrelanger Präsenz schon auf die Schnauze gefallen aber nein, wir wollen ja selbst auf die Schnauze fallen! Exportschlager Amy: McDonald, Immobilienblasen und Afghanistaneinsätze für die Verbündeteten! Ein Hurra auf Amerika! Und der Chinese? Der erobert klammheimlich Afrika samt seinen Rohstoffen - und zwar ohne Waffen, sondern durch Geschick, Krankenhäuserbau und Infrastrukturbau.
16:46
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16:15
Wann eigentlich hört dieser Wahn- und Irrsinn endlich auf? In der Vergangenheit waren Soldaten dazu da, die (eigene) Heimat zu verteidigen oder (leider auch) anderer Länder zu besetzen und dem eigenen Staat einzuverleiben.
Was aber hat Deutschland, was haben unsere Soldaten mit Afghanistan zu tun?
Aber Zinksärge, in denen junge Männer aus Deutschland in ihre für sie ehemalige Heimat transportiert werden, sind allem Anschein nach nicht so schlimm, solange darin keine Politikersöhne liegen...
Wie hier schon jemand schrieb: Mauer um Afghanistan und auf die Selbstreinigung hoffen, vielleicht sind sie in einigen Jahrzehnten oder -hunderten ja dann auch demokratisch?
15:14
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15:09
Mit dieser Bundeswehr ist kein Staat zu machen und erst recht taugt sie nicht zur Kriegsführung.
Erst werden Zivilisten durch Bomben getötet; jetzt afghanische Soldaten - und beide Male trägt diese Wir-warten-besser-auf-richtiges-Militär-Armee die Verantwortung.
Dass die Bundeswehr mit ihrem Auslandseinsatz einfach überfordert ist, merkelt weder die Kanzlerin noch der KaThe, unser schnieker Verteidigfungsminister.
Deshalb die dirngende Empfehlung: Bevor deutsche Soldaten weiter Unheil fern der Heimat einrichten, ab Matrsch nach Hause. Besser heute noch, als morgen. Übermorgen dürfte sich der Haufen denn wohl selbst in Afghanistan eliminiert haben. Dann trägt die Merkel Trauer und wir haben gelernt: Gut, dass wir niemals auf diese Gurkentruppe bislang wirklich angewiesen waren.
15:06
Weil der Link in der ganzen Hetze untergeht.
http://www.youtube.com/watch?v=n4H_E8b-qmo
14:27
@ 41 Die Bundeswehr kann noch ganz andere Sachen. Unfähig? Glauben sie es ja nicht.
14:23
Ach , die Bundeswehr ist schuld? Drei Soldaten sind für Merkels Amikriechertum gestorben. Die zählen natürlich ncht.