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Bundesregierung plant Gesetz zu Babyklappen

20.01.2012 | 07:05 Uhr
Bundesregierung plant Gesetz zu Babyklappen
Bundesregierung plant Gesetz zu Babyklappen

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will die anonyme Geburt und Babyklappen, in denen Säuglinge abgegeben werden können, erstmals in Deutschland gesetzlich regeln. "Wir befinden uns in einer rechtlichen Grauzone", sagte die CDU-Politikerin der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Ziel sei es, einen Rahmen für eine sogenannte vertrauliche Geburt zu schaffen.

Hannover (dapd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will die anonyme Geburt und Babyklappen, in denen Säuglinge abgegeben werden können, erstmals in Deutschland gesetzlich regeln. "Wir befinden uns in einer rechtlichen Grauzone", sagte die CDU-Politikerin der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Ziel sei es, einen Rahmen für eine sogenannte vertrauliche Geburt zu schaffen.

Das Gesetz soll den Müttern für eine gewisse Dauer die Anonymität der Daten garantieren. Nach den Vorstellungen der Ministerin sollte die Herkunft erst nach zehn Jahren veröffentlicht werden, "damit die Kinder ab einem gewissen Alter die Chance haben, ihre eigene Identität festzustellen".

Bundesweit ist derzeit in etwa 130 Kliniken eine anonyme Geburt möglich; zudem gibt es etwa 100 Babyklappen.

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