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Bsirske fordert höhere Unternehmensbesteuerung

04.02.2012 | 11:16 Uhr

Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, verlangt eine andere Besteuerung von Kapital- und Unternehmensgewinnen. "Würde Deutschland den durchschnittlichen EU-Steuersatz verlangen, hätten wir jedes Jahr 70 bis 85 Milliarden Euro an Mehreinnahmen", sagte Bsirske der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.

Düsseldorf (dapd). Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, verlangt eine andere Besteuerung von Kapital- und Unternehmensgewinnen. "Würde Deutschland den durchschnittlichen EU-Steuersatz verlangen, hätten wir jedes Jahr 70 bis 85 Milliarden Euro an Mehreinnahmen", sagte Bsirske der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst verlangte Bsirske Lohnerhöhungen von mindestens 6,1 bis 7 Prozent. "Es ist kein Ausnahmefall, dass Beschäftigte im Staatsdienst trotz ihrer Vollzeitstelle nebenher arbeiten müssen", sagte er. Zudem kritisierte Bsirske die steigende Zahl befristeter Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst. Bei den Hochschulen liege deren Anteil bei mehr als 70 Prozent.

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