Arbeitslosenzahl
Brüderle stimmt der Arbeitsmarkt optimistisch
31.08.2010 | 20:10 Uhr 2010-08-31T20:10:00+0200
Berlin.Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ist zuversichtlich, dass in überschaubarer Zeit weniger als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sein werden. Der Aufschwung setze sich fort.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) ist zuversichtlich, dass in überschaubarer Zeit weniger als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sein werden. Er sei diesbezüglich „sehr optimistisch“, sagte Brüderle am Dienstag nach einem Gespräch mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern zur Fachkräftesituation. Der Aufschwung setze sich fort. Es sei sehr erfreulich, dass dies auf dem Arbeitsmarkt Niederschlag finde. „Ich bin auch überzeugt, dass es gelingen kann, wieder zur Vollbeschäftigung zu kommen“, sagte der Minister.
Allerdings müsse bereits jetzt die Entwicklung beim Fachkräfteangebot in den Blick genommen werden, um ein langfristig positives Arbeitsmarktbild zu erhalten. Es bestehe bereits Arbeitskräftemangel in bestimmten Sektoren. Diese Situation könnte sich nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren verschärfen. „Es geht darum, frühzeitig die Weichen dafür zu stellen, damit der Aufschwung nicht am Fachkräftemangel zum Erliegen kommt“, sagte Brüderle.
Fachkräftesituation regional bestimmt
Die Berichte zur Fachkräftesituation seien je nach Branchen und Regionen sehr unterschiedlich. Bereits jetzt fehlten 36 000 Ingenieure. In den kommenden zehn Jahren könnte im Gesundheitsbereich ein Mangel an 80 000 Pflegekräften entstehen.
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, sagte, schon jetzt hätten 70 Prozent der Unternehmen partiell oder durchgängig Besetzungsprobleme. Driftmann kritisierte die Schwächen des Bildungssystems, das junge Menschen nicht hinreichend auf das Berufsleben vorbereite.
Auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, sagte, neben dem quantitativen Problem rückläufiger Auszubildendenzahlen bestehe auch ein qualitatives Problem bei den Schulabgängern. (ddp)
17:01
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:58
Klar..keine Ahnung aber Schäfchen im Trockenen!
09:10
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:01
Wer hat den Durchblick und den Mut, den Menschen reinen Wein einzuschenken, und die wahren Arbeitslosenzahlen zu nennen? Erst dann kann nachhaltig gegengesteuert werden anstelle Flickschusterei.
Wenn CDU/FDP es immer noch nicht realisisert haben, dass der Zug in die andere Richtung fährt, folgt die Quittung durch den Wähler, sofern den Anderen keine groben Schnitzer unterlaufen.
#11Meinemal Forderung ist nichts Weiteres hinzuzufügen: Sich mit der realen Arbeitswelt und den wirklichen, statistisch nicht gefälschten Arbeitslosenzahlen auseinandersetzen... !!!!
07:04
In weinseliger Laune die Arbeitswelt in rosigen Farben sehen, ist das Eine. Sich mit der realen Arbeitswelt und den wirklichen, statistisch nicht gefälschten Arbeitslosenzahlen auseinandersetzen, ist das Andere. Aber H. Brüderle wird wohl bis zu seiner Leberzirrhose sich dem Wein zugeneigt zeigen.
03:07
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
02:24
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
02:09
Wenn man die Gesamtsummen die zur Aufstockung vom Staat zum Lohn dazu rechnen würde, haben wir mehr Arbeitslose. Die Unternehmer lassen sich doch die Beschäftigungen vom Staat mit finanzieren. Wann kommt endlich ein zumutbarer Mindestlohn? Wer 8 -10 Stunden am Tag arbeitet muss auch davon Leben können. Ja der müsste eigentlich einen guten Lebensstandard haben.Gurkentruppe ist genau der richtige Ausdruck!
02:01
Brüderle geh tanz mit dir!
02:01
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.