BP verschiebt Tests für neue Absaugglocke
14.07.2010 | 06:46 Uhr 2010-07-14T06:46:00+0200
Washington.Der britische Ölkonzern BP hat die mit Spannung erwarteten Belastungstests der neu installierten Absaugvorrichtung über dem lecken Bohrloch im Golf von Mexiko um einen Tag verschoben.
Zunächst seien weitere Analysen notwendig, sagte US-Krisenkoordinator Thad Allen am Dienstag (Ortszeit). Die drei Ventile des 75 Tonnen schweren Absaugstutzens, der in der Nacht zum Dienstag installiert wurde, sollen nun ab Mittwoch eines nach dem anderen geschlossen werden.
Die Ingenieure hoffen im Zuge der Tests auf einen Druckanstieg in der Vorrichtung, was bedeuten würde, dass die neue Absaugkappe das Bohrloch tatsächlich verschließt und auch an anderer Stelle kein Öl entweicht. Sollte es zu einen Druckverlust kommen, müsste der neue Saugglocke wieder entfernt werden, um nicht Gefahr zu laufen, dass das Öl an anderer Stelle austritt. „Wir müssen sicherstellen, dass das Öl nicht neben dem Bohrloch ausströmen kann“, sagte BP-Manager Doug Suttles. Die neue Vorrichtung passt genauer als die vorherige Absaugglocke, die am Samstag entfernt worden war.
Größte Ölkatastrophe der US-Geschichte
Sollte der Versuch mit der neuen Absaugkappe scheitern, setzt BP auf zwei Entlastungsbohrungen, die bis Anfang August fertiggestellt sein sollen. Die von BP betriebene Plattform „Deepwater Horizon“ war am 20. April explodiert und zwei Tage später gesunken. Dies verursachte die größte Ölkatastrophe in der US-Geschichte, das ausströmende Öl bedroht vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA. (afp)
18:27
@4
die waren sicherlich auf dem Mond.
Nur waren es die Amerikaner und nicht die Briten.
BP=British Petrol,
hat eigentlich mit den Amerikanern nichts zu tun. ...
und fangt mir jetzt bitte nicht mit Aktien an!!
12:36
@#3 Da war noch niemand auf dem Mond! Wer daran immer noch glaubt...lächerlich!
10:40
Und die wollen vor knapp 40 Jahren auf dem Mond gewesen sein?
Kriegen es aber nicht gebacken, ein Ventil in 1500m Wassertiefe zu reparieren!
08:31
Und während wir diese Katastrophe aus sicherer Entfernung bestaunen, basteln unsere Politiker an der Möglichkeit doch mal selbst sowas zu veranstalten. Nicht nur im Ölborungen vor der Küste, nein auch mit Laufzeitverlängerungen von alten Atomkraftwerken. Für die gibt es genausowenig eine Lösung, wie es hier eine Lösung gibt. Erst im Augenblick des Unfalls, wird darüber nachgedacht was man denn vielleicht tun könnte.
07:39
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich totlachen. BP bekommt das Problem einfach nicht in den Griff und versucht jetzt, sich langsam medial aus der Verantwortung zu schieben. Noch in 10 Jahren wird diese Profitbande verkünden, sie stünden gerade vor dem technischen Durchbruch. Eigentlich bleibt nur eins, diese Verschmutzerbande enteignen und das gesamte durch Gewinnmaximierung angehäufte Vermögen zur Entschädigung der Betroffenen und Beseitigung der Schäden verwenden. Geht aber nicht, da die englische Königin ein großes Aktienpaket von BP hält.