Parteien
Bosbach warnt NRW-CDU vor Zerreißprobe
07.08.2010 | 12:04 Uhr 2010-08-07T12:04:00+0200
Düsseldorf.In der NRW-CDU gibt es Befürchtungen, die Partei könnte bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden Schaden nehmen. Wolfgang Bosbach warnt sogar vor einer Zerreißprobe.
Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat seine nordrhein-westfälischen Parteifreunde vor einer Zerreißprobe gewarnt. Im Gespräch mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ sagte der selbst aus diesem Bundesland kommende Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, bei der Wahl des neuen CDU-Landesvorsitzenden dürfe es am Ende keine Verlierer geben.
Am Freitag hatte der frühere Integrationsminister Armin Laschet seine Kandidatur für die Nachfolge des scheidenden Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers angemeldet. Als mutmaßlicher Konkurrent gilt Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Bosbach sagte zu der möglichen Kampfkandidatur: „Der Vorsitzende muss sich der hundertprozentigen Unterstützung der Landespartei sicher sein. Das ist das Entscheidende.“
Röttgen will offenbar antreten
Auch Laschet hofft, dass es nicht zu einer Kampfkandidatur kommt. „Schöner ist es natürlich, wenn es nur einen Kandidaten gibt. Das ist für alle kürzer und angenehmer“, sagte der frühere nordrhein-westfälische Integrationsminister am Samstag im WDR-Hörfunk.
Zu einer möglichen Kandidatur von Röttgen für den Chefposten im größten CDU-Landesverband sagte Laschet, an der Parteibasis in NRW werde darüber debattiert, ob die CDU „aus Berlin geführt wird oder aus dem Land“. Falls Röttgen kandidiere, werde man aber gemeinsam alles dafür tun, „dass es nicht zu einer Zerreißprobe kommt“. Laut Medienberichten will Röttgen gegen Laschet antreten.
„Wir machen das als Team“
Für den Fall seiner Wahl zum CDU-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen kündigte Laschet eine Arbeitsteilung an. „Wir machen das als Team mit Andreas Krautscheid und Karl-Josef Laumann“, sagte der 49-jährige Aachener. In der NRW-CDU seien wegen der schweren Wahlniederlage vom 9. Mai „viele deprimiert“. Deshalb sei eine enge Zusammenarbeit mit Landtags-Fraktionschef Laumann und NRW-CDU-Generalsekretär Krautscheid richtig.
Die Bewerbungsfrist für den Landesvorsitz läuft bis zum 30. August. Auf einem Landesparteitag im Herbst soll dann der neue Landeschef gewählt werden. Sollte sich mehr als ein Kandidat bewerben, will die Partei eine Mitgliederbefragung organisieren. Der bisherige CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers tritt nicht wieder an. (apn/ddp)
09:48
die cDU hat mittlerweile weder mit C noch mit konservativ viel zu tun, sie wandelt sich mehr und mehr in eine weitere linke Partei. Davon gibt es in D genug, daher wird die Union weiter Wähler verlieren. Wer links will, wählt eh nicht die Union, wer eine konservative Partei möchte, geht gar nicht mehr wählen.
09:23
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01:19
Der Röttgen ist ein arroganter Piefke, den wählt keiner in NRW. Von dem dicken Laschet oder dem anderen Knallkopp gar nicht zu reden. Der Bosbach wäre der richtige Mann - leider totkrank - nach der Chemo sollte er antreten.
23:37
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23:05
Gibt es denn irgend etwas wozu Herr Bosbach seinen Senf nicht dazu geben muss !!
Er sollte froh darüber sein, dass mit dem Niedergang der CDU in NRW er nicht auch in der Versunkung
verschwunden ist .
20:46
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18:06
So mancher Bürger freut sich mit Blick auf Duisburg und Dortmund/Arnsberg zweifellos auf die nächsten Wahlen - wenn sie daran überhaupt noch teilnehmen mögen. An den skandalösen Vorgängen in beiden Städten wird deutlich wie wenig Politiker und Verwaltung mit der Unversehrtheit von Leib und Leben ihrer Bürger am Hut haben. Ich bin mir recht sicher: die CDU (und nicht nur die) taumelt in NRW ganz dürren Zeiten entgegen.
18:01
Frei nach IKEA: Wählst du CDU, oder denkst du schon?
17:48
Der Oberbürgermeister von Duisburg ist eine große Schande für eine Stadt die 490.000 Einwohner (glaube ich) hat.
Den sollte man zu seinem Nanem passend nach Meschede oder Winterberg schicken, da gehört er hin mit seiner provinziellen und unfähigen Amtsführung!
Die Pressekonferenz nur einen Tag nach der Loveparade-Katastrophe hat gezeigt das die Leute die dort auf dem Podium saßen von Anfang an, und dauerhaft, nur nach Ausflüchten gesucht haben, allen voran Adolf Sauerland.
Eine Pressekonferenz die einzig und allein zur Verdummung der Leute abgehalten wird, die kann man sich getrost sparen!
Es wurde nur herumlamentiert, jegliche Schuld wurde jedoch von jedem Einzelnen von sich gewiesen, jegliche konkrete Fragen der Journalisten bezüglich der Vorbereitung und Durchführung der Loveparade wurden mit dem Hinweis auf ein laufendes Ermittlungsverfahren mit wischi waschi Ausflüchten kommentiert, allen voran Duisburg Oberbürgermeister als Chef der Stadt Duisburg.
Es muß alles dafür getan werden Adolf Sauerland das Oberbürgermeisteramt zu entziehen, wenn er nicht umgehend selbst zurück tritt!
Eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse, Vorgespräche, Planung, Vorplanung und Durchführung dieser entsetzlich menschenverachtend durchgeführten Loveparade in Duisburg ist zwingend erforderlich.
Welcher Stadtdezernent, oder städtischer Beamter der Kenntnis über die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Loveparade hat, belastet schon seinen eigenen Chef, den Oberbürgermeister, allein aus Angst vor dienstlichen oder persönlichen Konsequenzen, die Gefahr ist sehr groß, das wichtige Akten seitens der Stadt Duisburg zurück gehalten werden, und somit wichtige Fakten unter den Teppich gekehrt werden, Oberbürgermeister Sauerland muß aus dem Amt entfernt werden, allein schon um eine vollständige Aufklärung der Ereignisse zu gewährleisten.
17:47
Ich finde es richtig, dass sich Herr Laschet als Parteivorsitzender der CDU zur Wahl stellen will.
Wir brauchen einen Mann aus NRW für NRW und
keinen Lautsprecher aus Berlin, auch wenn er aus NRW kommt. Das er der richtige Mann ist, zeigt
seine Personalplanung, in der er die Herren Krautscheid als Generalsekretär und Laumann
als Fraktionvorsitzenden einbindet.
Es kann nur aufwärts gehen.