Bosbach kritisiert Anti-Acta-Proteste
13.02.2012 | 09:32 Uhr 2012-02-13T09:32:02+0100Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat die massive Kritik an dem geplanten Acta-Abkommen zum Schutz von Urheberrechten im Internet zurückgewiesen. "Was im realen Leben verboten ist - das Kopieren fremden geistigen Eigentums - muss auch im virtuellen Leben verboten sein", sagte Bosbach der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
Düsseldorf (dapd). Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat die massive Kritik an dem geplanten Acta-Abkommen zum Schutz von Urheberrechten im Internet zurückgewiesen. "Was im realen Leben verboten ist - das Kopieren fremden geistigen Eigentums - muss auch im virtuellen Leben verboten sein", sagte Bosbach der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Es gehe um eine "grundsätzliche Weichenstellung", wie die Urheberrechte im Netz künftig geschützt werden könnten.
"Die Acta-Kritiker müssten sagen, wie sie das sicherstellen wollen", forderte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses. Bosbach richtete seine Kritik vor allem an die Piratenpartei und die Grünen, die die Anti-Acta-Proteste unterstützen.
dapd
19:15
Meine Güte, man kann doch schon bestraft werden wenn man im Internet etwas Unrechtes tut, Herr Bosbach!
Immer diese Politiker, die von der "virtuellen Welt Internet" und der "realen Welt" sprechen und meinen, dass die Gesetze der "realen Welt" im Internet nicht gelten, schrecklich...