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Börsenchaos bleibt nach Griechenland-Wahl aus

18.06.2012 | 19:21 Uhr

An der Börse sind am Montag die befürchteten Verwerfungen in Folge der Griechenlandwahl ausgeblieben. Zum Handelsschluss rettete sich der DAX, der zwischenzeitlich die Marke von 6.300 Punkten überschritten hatte, mit 6.248 Punkten und einer Veränderung von 0,3 Prozent sogar mit einem leichten Plus ins Ziel. Der MDAX legte um 0,4 Prozent zu und schloss bei 10.089 Punkten.

Frankfurt/Main (dapd). An der Börse sind am Montag die befürchteten Verwerfungen in Folge der Griechenlandwahl ausgeblieben. Zum Handelsschluss rettete sich der DAX, der zwischenzeitlich die Marke von 6.300 Punkten überschritten hatte, mit 6.248 Punkten und einer Veränderung von 0,3 Prozent sogar mit einem leichten Plus ins Ziel. Der MDAX legte um 0,4 Prozent zu und schloss bei 10.089 Punkten. Auch der TecDAX legte knapp 0,6 Prozent zu und pendelte zu Börsenschluss bei 731 Punkten.

Der Euro gab am Nachmittag leicht nach und notierte zu Handelsschluss bei 1,258 Dollar. Im Tagesverlauf hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Referenzkurs bei 1,2618 Dollar festgelegt.

Aus den USA kamen gemischte Vorgaben. Bis gegen 19 Uhr (MESZ) notierte der Dow-Jones-Index an der New Yorker Wall Street mit 0,1 Prozent im Minus bei 12.749 Zählern. Der technologieorientierte Nasdaq legte dagegen 0,4 Prozent zu und pendelte um 2.885 Punkte.

Gewinner des Tages unter den DAX-Unternehmen waren zu Handelsschluss Infineon, die um 3,1 Prozent zulegte und bei 6,12 Euro nur knapp unter ihrem Tageshoch schloss. Die zweithöchsten Wertgewinne verbuchten Papiere von MAN mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 80,25 Euro. Fresenius gewannen 2,2 Prozent auf 53,54 Euro.

Die großen Banken schlossen im Zeichen der spanischen Bankenkrise dagegen im Minus: So verlor die Commerzbank-Aktie 4,3 Prozent und landete bei 1,35 Euro. Nicht ganz so drastisch fiel der Verlust bei der Deutschen Bank aus, die um 1,1 Prozent verlor und zum Handelsschluss bei 28,16 Euro notierte. Ebenfalls um knapp 1,1 Prozent nach unten ging die Allianz-Aktie, die bei 73,88 Euro schloss.

Im MDAX stiegen Papiere des Rüstungskonzerns Rheinmetall nach Bekanntwerden eines möglichen Großauftrags aus Saudi-Arabien um 6,7 Prozent auf 36,77 Euro. Verlierer des Tages waren hier GSW Immobilien. Die Aktie gab 3,8 Prozent auf 26,90 Euro ab.

Unter den TecDAX-Unternehmen war der Verlierer des Tages mit Centrotherm abermals ein Solarunternehmen. Die Aktie brach um 9,9 Prozent ein und notierte zu Handelsschluss bei 3,14 Euro. Nach Börsenschluss kündigte das Unternehmen an, einen eigenen Manager für die Sanierung in den Vorstand zu berufen. Tagessieger im Index waren Papiere von Singulus, die 5,3 Prozent auf 1,83 Euro zulegten.

dapd

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