Bischofskonferenz mahnt zur Vorsicht am Weihwasserbecken
12.11.2009 | 16:56 Uhr 2009-11-12T16:56:00+0100
Berlin. Wegen der Schweinegrippe empfiehlt die Deutsche Bischofskonferenz «vorübergehende Zurückhaltung» am Weihwasserbecken. Als Grundregel gelte, wer an der Grippe erkrankt sei, solle auf die Teilnahme am Gottesdienst verzichten.
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Wegen der Schweinegrippe hat die Deutsche Bischofskonferenz den Teilnehmern an ihren Gottesdiensten «vorübergehend Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen» angeraten. Dies ist Bestandteil einer Reihe von Empfehlungen zur Verringerung der Ansteckungsgefahr in den Kirchen, die am Donnerstag in Bonn veröffentlicht wurden.
Kranke sollten nicht am Gottesdienst teilnehmen
Als «Grundregel» schrieb die Bischofskonferenz: «Wer an der Grippe erkrankt ist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.» An ihr Personal im weitesten Sinne gerichtet, riet sie, Kranke oder Personen, bei denen der Verdacht auf Erkrankung bestehe, sollten keinen liturgischen Dienst ausüben.»
Zusätzlich empfahl die Konferenz: «Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.» Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfehle sich «die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht.»
Zurückhaltung am Weihwasserbecken
Bei der Kelchkommunion wird den Gläubigen nacheinander der Kelch mit dem Eucharistiegetränk an den Mund geführt, und sie nippen daran; bei der Mundkommunion legt der Priester ihnen die Oblate, die den Leib Christi sysmbolisiert, in den Mund. Bei der Handkommunion werden den Gläubigen je ein kleiner Becher mit Flüssigkeit und eine Oblate in die Hand gegeben, und sie nehmen sie selbst zu sich.
«Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen», erklärte die Bischofskonferenz weiter. Insgesamt solle im kirchlichen Bereich im Hinblick auf die neue Grippe «verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden». (AP)
07:15
kein Kommentar
22:29
Ja passt denn der liebe Gott am Weihwasserbecken denn nicht besonders gut auf seine Schafe auf?
Wieso hat der liebe Gott denn eigentlich diese unschöne Grippe erschaffen?
Aber im Vergleich zu Aids, Krebs und sonstigen Seuchen ist die Grippe ja noch harmlos.
Irgendwie komisch, dieser liebe Gott.
20:47
Massenveranstaltungen zu verbieten ist sinnvoller als diese gefährliche Grippeimpfung.
20:03
Ich will aber gerade wenn ich krank bin, mich in der Kirche gesundbeten!
HILFE! Ich werde von der Kirche diskriminiert!
16:37
Wie, ist es denn nicht Gottes Wille was uns hier auf Erden wiederfährt?
Aber mal Spasssss beiseite ... übertragen würde die SchweineGrippe und jede andere Grippe auch ... auch schon von Menschen, bei denen die Krankheit noch gar nicht ausgebrochen ist.
15:47
Also mit dem Glauben an Gott und dessen Fähigkeit Schlimmes von den Gläubigen ab zu halten , scheint es nicht mehr weit her zu sein!
15:42
Gesehen in den Herbstferien 2009 in verschiedenen Kirchen Andalusiens:
Der mit einem Sensor versehene Weihwasser-spender oberhalb des Weihwasserbeckens.
Funktioniert so wie auf manchen Toilettenanlagen die sensorgesteuerten Seifenspender, eine Berührung ist nicht mehr erforderlich, Hände unter das Gerät halten und eine Portion Weihwasser wird automatisch auf die Hand gesprüht.
Das wäre doch die Geschäftsidee für alle Firmen wie Rentokil u.ä. Wenn jede Kirche in Deutschland nur einen dieser Weihwasserspender kaufen, installieren und danach auch fortlaufend mit geweihtem Wasser koscher nachfüllen müsste, käme dies einer Sonderkonjunktur nahe wie bei der Abwrackprämie für Altautos.
(Ein findiger Wassertransporter könnte vielleicht mit einem 32 Tonner LKW auf den Petersplatz in Rom einer Messe beiwohnen und anschließend 30.000 Liter Weihwasser an alle Spender inden Kirchen Deutschlands verteilen (Witz).
Ich bezweifle aber, dass dies durchgeführt wird.
Aufforderung zum Fernbleiben der hl. Messen, beten und hoffen, dass sich nur wenige anstecken, ist wesentlich billiger. Auch wenn es wohl etliche geben wird, die das Virus in sich tragen, es nicht wissen und trotzdem andere anstecken können.