Beweise, bitte! – von Dirk Hautkapp
12.07.2010 | 18:01 Uhr 2010-07-12T18:01:00+0200Man muss die mitgliederstärkste, finanzkräftigste und undurchsichtigste islamistische Organisation in Deutschland nicht mögen. Man darf den Verdacht hegen, dass es sich bei den Bekenntnissen zu Toleranz und Demokratie, die ihre Funktionäre immer dann abgeben, wenn sie unter Druck geraten, um Lippenbekenntnisse handelt. Kurzum: Man kann der Milli Görüs mit einer kritischen Grundhaltung begegnen, die von Ablehnung nicht weit entfernt ist.
Aber eines sollte man nicht tun: zweierlei Maß anlegen. Der Bundesinnenminister hat einen Vereins-Satelliten von Milli Görüs vom Himmel geholt, der Millionen-Spenden für die gewiss nicht friedfertige Hamas gesammelt hat. Den Nachweis führen, dass mit diesem in deutschen Moscheen eingeworbenen Geld Raketen gekauft wurden und eben nicht Medikamente und Lebensmittel für die geschundene palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen, kann er nicht.
Das ist ein Problem. Dutzende Organisationen, am Ende wohl auch das Entwicklungshilfeministerium, pumpen viel Geld in den Gazastreifen. Alle haben mit der Hamas zu tun. Verboten wurde noch keine. Wenn der deutsche Staat Milli Görüs aus dem Verkehr ziehen will, muss er strafrechtlich wasserdichte Beweise liefern.
20:25
#9 von TheRealThomasS
Wenn die Staatengemeinschaften bei den religiös-fundamentalistischen israelischen Terrororganisationen welche in den USA oder in Europa verboten sind genauso argumentieren würden wie sie gäbe es Israel nicht mehr.
20:00
Nehmen wir mal die jüngere Vergangenheit.
Ich kann mich noch gut Erinnern, wo am 11. September 2001 ausnahmslos Volksfeste gefeiert wurden.
Und für solche Leute soll ich spenden?
Das bringt mich zu der Frage, ob ich glaube, dass Israelis aus religiösen Gründen töten würden ..
18:54
Wenn sie den Palästinerkonflikt mit dem Naziterror gleichsetzen verhamlosen sie die Nazidiktatur. Wenn sie die Einrichtung von Ghettos und den totalen Krieg als legitimes Mittel betrachten ebenfalls. So sehr unterscheiden sie sich da nicht mehr.
Sie argumentieren ja praktisch so als wenn die Palistinänser eine Mauer um Israel gebaut hätten und mit einem faschistischen Terrorregime die Oberhand und Kontrolle in Israel hätte.
18:36
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16:31
#5 von TheRealThomasS
Das Ziel rechtfertigt alle Mittel. Sie sind eiskalt!
16:19
Letztlich ist der Schutz des eigenen Volkes ein legitimes Grundinteresse.
Die Frage sollte lauten: Würden die Palästinenser gegen Terroristen der Hamas kämpfen?
Solange man das nicht mit ja beantworten kann, sollte jegliche Spendenfrage offen sein.
Vielleicht meint das auch der *************?
15:27
#3 von Seb
Eine Bevölkerung in Sippenhaft nehmen, mit einer 8m hohen Mauer zumauern und gleichzeitig völkerrechtswidrig systematisch ihre Infrastruktur zu zerstören ist faschistisch.
12:11
DerWesten ist doch genau so auf Pallywood reingefallen wie der Rest. Nur die taz hat einigermaßen objektiv berichtet, der Rest war doch von Anfang an mit Israelhass voll. Manchmal tun mir die deutschen Faschisten richtig leid, hier werden sie verfolgt, im Ausland aber bejubelt, vorallem von den Linken.
08:43
Ein Kommentar von „derWesten.de“ welcher für eine objektivere Betrachtung des Palästinakonflikts plädiert und sich dadurch wohltuend von der sonstigen bei dem Thema einseitigen Medienlandschaft abhebt.
@#2 von Kai
Zu ihrem Ausspruch:
AM ISRAEL CHAI !! KAHANE CHAI !!
http://de.wikipedia.org/wiki/Kach_und_Kahane_Chai:
„Kach (hebräisch: So!) und Kahane Chai (Kahane lebt) sind zwei extremistische jüdische Organisationen in Israel. Sie wurden durch die israelischen Behörden wegen ihrer Unterstützung von Anschlägen gegen die arabische Minderheit und die israelische Regierung für illegal erklärt. Die EU[1] sowie die USA[2] führen beide Organisationen auf ihrer Liste der Terrororganisationen.“
00:11
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