Besucher erwartet bei Landesgartenschau ein himmlisches Vergnügen
14.04.2010 | 19:06 Uhr 2010-04-14T19:06:00+0200
Hemer. Ein Blick von der Himmelstreppe auf den Himmelsspiegel und in den Himmel: Aus dem Gelände der früheren Blücher-Kaserne in Hemer ist ein himmlisches Vergnügen geworden: ein „Zauber der Verwandlung” So lautet das Motto der 15. Landesgartenschau. Es passt.
„Schwerter zu Pflugscharen” propagierte die Friedensbewegung in den 1980er Jahren. In Hemer trifft dieser Bibel-Spruch zu. Prophet Micha lieferte im Alten Testament die Vorlage. Wo früher Marder und Leoparden kreuzten - die tierischen Namen der Panzerfahrzeuge täuschen Naturverbundenheit vor - grünt und blüht es.
37 Jahre war hier die Basis des Panzerbataillons 203. Mit der zauberhaften Wandlung des einstigen Bundeswehr-Standortes verschwindet der Name des preußischen Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819), Held der Schlacht von Waterloo im Jahr 1815, in Hemer aus der Gegenwart. An seiner Stelle regiert die Natur.
Natur in Szene gesetzt
Natur, die Landschaftsarchitekten unter Leitung der Berliner Kristin Hack und Christof Geskes in Szene setzen. Hack: „Für uns war die Verbindung der urwüchsigen Landschaft des Truppenübungsplatzes mit der Monotonie der Kasernengebäude das Besondere.”
Bürgermeister Michael Esken weiß um die Bedeutung der Landesgartenschau für Hemer. „Die Stadt hat in der Entwicklung einen Sprung von 15 bis 20 Jahren gemacht.” Eine besondere Schwierigkeit in der Bauphase kann er rückblickend nicht benennen. „Es ist eine unendliche Zahl einzelner Mosaiksteine, die zusammengefügt werden muss. Das fängt beim Tiefbau an, geht über den Hochbau und hört beim EU-Wettbewerbsrecht noch lange nicht auf.”
Eine tote Stadt
Der Rückhalt in der Bevölkerung hat dem Christdemokraten geholfen, sich für die Landesgartenschau parteiübergreifend stark zu machen. Esken: „Alle sagen heute, das hat sich gelohnt.” Die Erzieherinnen Sylvia Ponick und Katrin Köster vom Städtischen Kindergarten „Haus Kunterbunt” nicken. Mit 50 Jungen und Mädchen tummeln sie sich auf dem Wasserspielplatz. Wer die Knirpse beobachtet, muss nichts erklären. „So etwas hat in Hemer gefehlt. Ein Selbstläufer, da werden die Kinder von alleine kreativ.” Überhaupt die Landesgartenschau, die Erzieherinnen strahlen: „Super. Hemer war eine tote Stadt. Jetzt präsentiert sie sich ansprechender.”
Bürgermeister Esken schwärmt vom neuen Kleid der einstigen Kaserne. „Die Terrassen erinnern durch ihren Aufbau an Schloss Sanssouci.” Hemer im Märkischen Kreis ist nicht Potsdam in Brandenburg und die Kaserne kein Schloss, aber die wundersame Verwandlung des Areals verblüfft. Wo einst Soldaten aufmarschierten und stramm standen, plätschert Wasser, spielen Kinder, fliegen Skater durch die Luft. Alle Generationen finden hier einen Ort, an dem sie ihre Phantasie blühen lassen können, an dem sie sich in der Natur bewegen und an dem sie Kultur genießen können. Ein harmonischer Dreiklang, gut für die Seele.
Bad im Felsenmeer
Wer sich beim Rundgang nicht verläuft, der ist im größten Irrgarten Nordrhein-Westfalens gut aufgehoben. 2070 Hainbuchen warten mit verwinkelten Wegen. Ein Bad im Felsenmeer gehört am Ende zum Höhepunkt. Bad? Nicht jeder Besucher weiß, welche Naturschönheit ihn dort empfängt. Himmlisch.
Das Spezial zur Landesgartenschau finden Sie hier.
20:31
Und das verkaufste dann am Fähranleger, wo sich die ganzen Leute versammeln, die nicht wissen wo Hemer ist. Wer über die Eintrittspreise meckert der hat se echt nicht mehr alle, oder ist nie mit Kindern irgendwo reingegangen, Selbst ein Kinobesuch mit 2 Kindernohne Popcorn ist teurer. Und der ist nach 2 Stunden vorbei. Die eigenen Kinder sind nämlich im Preis der LGS enthalten. Ich war da und fand das ganz toll. Es gibt ein riesiges Angebot für Kinder und Familien, nicht nur Blumen. Unbedingt empfehlenswert. Glückwunsch Hemer
21:02
Ein Bad im Felsenmeer gehört am Ende zum Höhepunkt.
Ich habe schon 50.000 Badehosen, Badeanzüge und Badekappen geordert. Die verkaufe ich dann an die Besucher des Felsenmeers.
18:05
#4 gut dass wir solch vögel nicht brauchen wie immer dumme neider
12:46
Hemer? Wo ist das denn? Was es nicht alles gibt in NRW...
09:54
Also ich möchte schon dahin, aber 14,50 € sind mir definitiv zu teuer. Aber es gibt ja noch die Möglichkeit ab 17 Uhr für 5 € reinzukommen und geschlossen wird erst bei Einbruch der Dunkelheit. Ergo gehe ich lieber zweimal relativ kurz als einmal ganz lang.
07:11
Na hoffentlich guckt Petrus, unter Mitarbeit der richtigen Meterologen, den richtigen Wetterbericht. :-
23:52
STALAG VIa
Klar - dass das Grünzeug gedeiht
22:11
Was bekommt man heute schon geschenkt?
Ob Zoo, Konzert, Theater oder gar Tokio-Hotel!!!
Jedem das Seine. Es muß ja keiner dort hingehen, aber ich denke, es werden zahlreiche Besucher den Weg dorthin finden.
21:29
Die können sich ihre Gartenschau wsen iteressiert eigentlich so ein Scheiss? dahin stecken wo es ihnen gut tut!
Es gibt wahrlich wichtigere Herausforderungen zu bewältigen - als eine Gartenschau auszurichten!
20:54
#1 schon mal die eintrittspreise verglichen mit fussball,eihokey,kino,oder theater da ist die laga geschenkt