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Berlusconi liebäugelt offenbar mit Präsidentenamt

25.05.2012 | 21:28 Uhr

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich mit einem überraschenden Vorschlag zum Prozedere bei der Präsidentenwahl auf der politischen Bühne zurückgemeldet. Seine Partei werde eine Verfassungsänderung vorschlagen, die in Italien wie in Frankreich eine Direktwahl ermögliche, sagte der 75-Jährige am Freitag.

Rom (dapd). Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich mit einem überraschenden Vorschlag zum Prozedere bei der Präsidentenwahl auf der politischen Bühne zurückgemeldet. Seine Partei werde eine Verfassungsänderung vorschlagen, die in Italien wie in Frankreich eine Direktwahl ermögliche, sagte der 75-Jährige am Freitag. Bisher wird der italienische Präsident vom Parlament gewählt und hat überwiegend zeremonielle Aufgaben.

Nun würde er es gerne sehen, wenn das Staatsoberhaupt wie beim französischen Modell mehr Machtbefugnisse als der Ministerpräsident erhalte und zwei Amtszeiten hätte, sagte Berlusconi. Ambitionen auf das Präsidentenamt hege er nicht. "Aber es gibt Verpflichtungen, denen sich niemand entziehen kann", erklärte er vielsagend. Die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Giorgio Napolitano endet im kommenden Jahr.

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dapd

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