Bei steigender Lebenserwartung erst Rente mit 72
12.02.2012 | 10:34 Uhr 2012-02-12T10:34:28+0100Steigt die Lebenserwartung weiter, kommt die Rente erst mit 72. Das hat das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock ausgerechnet. Im Jahr 2050 müssten die Deutschen fünf Jahre länger arbeiten, um die Funktion des Rentensystems zu erhalten, sagte der Direktor des Instituts, James Vaupel, der "Welt am Sonntag".
Berlin (dapd). Steigt die Lebenserwartung weiter, kommt die Rente erst mit 72. Das hat das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock ausgerechnet. Im Jahr 2050 müssten die Deutschen fünf Jahre länger arbeiten, um die Funktion des Rentensystems zu erhalten, sagte der Direktor des Instituts, James Vaupel, der "Welt am Sonntag". Das würde bedeuten, die Deutschen dürften erst mit 72 in den Ruhestand und nicht mit 67, wie bisher geplant.
Vaupel reagierte damit auf Pläne der Europäischen Kommission. Sie empfiehlt den Mitgliedsländern, "das Rentenalter mit der Steigerung der Lebenserwartung abzugleichen" und außerdem die Möglichkeiten der Frühverrentung zu beschränken. So steht es im Entwurf zu einem sogenannten Weißbuch der EU-Kommission, das sie in der kommenden Woche vorstellen will.
"Die Menschen müssen schlicht einen vernünftigen Teil ihrer Lebenszeit arbeiten", sagte Wissenschaftler Vaupel zu den Plänen aus Brüssel. Heute verbrächten die Europäer etwa die Hälfte ihres Lebens im Beruf. "Für die Rentensysteme würde es schon reichen, dieses Verhältnis beizubehalten."
Weniger Wochenstunden arbeiten
Nach Vaupels Forschung steigt die Lebenserwartung in Europa von Jahrzehnt zu Jahrzehnt um zwei bis drei Jahre. "2050 wird sie bei etwa zehn Jahren mehr liegen als heute", sagte der weltweit renommierte Demografie-Experte. "Etwas von dieser geschenkten Zeit werden wir auf die Arbeit verwenden müssen."
Gesundheitliche Probleme, wie sie Kritiker der Rente mit 67 ins Feld führen, will der Forscher nicht gelten lassen. "Die gesunde Lebenserwartung steigt ebenso rasch an. Wenn Menschen zehn Jahre länger leben, werden sie zehn Jahre später krank", meinte Vaupel.
Sein Modell sieht zudem vor, dass Menschen "mehr Lebensjahre, aber weniger Wochenstunden" arbeiten. "So haben sie in jungen Jahren mehr Zeit für die Familie, belasten aber im Alter nicht die Pensionskassen, sagte er.
Trotz Flexibilität soll in Schweden länger gearbeitet werden
Der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte "Welt Online": "Wenn wir den Standard bewahren wollen, den wir uns erwarten, müssen wir länger werktätig bleiben." In Schweden gilt bereits heute ein flexibles Rentenmodell. Zwischen 61 und 67 Jahren verabschieden sich die Schweden aus dem Beruf. Reinfeldt macht deutlich: Dabei allein kann es nicht bleiben.
Deutschland hat bereits 2006 die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze ab 2012 bis 2029 auf 67 Jahre beschlossen. Dänemark hebt bis 2027 auf 67 Jahre an und will in Zukunft die Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung koppeln. Ungarn erhöht bis 2022 von 62 auf 65 Jahre, Rumänien stockt bis 2014 bei Männern (63 Jahre) und Frauen (58 Jahre) um jeweils zwei Jahre auf. Frankreich hat die Regelaltersgrenze für langjährig Versicherte auf 62 Jahre und für die restlichen Versicherten auf 67 Jahre erhöht. Großbritannien plant die Anhebung auf 66 Jahre bis 2020.
dapd
12:28
Nur wer Beamte/r dann mit 72 in Rente gehen = Sesselfurzer
Wer schwer Arbeiter, dann mit 62 in Rente gehen = schwerster Arbeiter/innen
Meine Mutter ist mit 63 verstorben und nicht mal Rente bekommen
Mein Opa ist mit 49 verstorben und auch nicht mal Rente bekommen
Fast meine Familie hat noch nie Rente bekommen, weil sehr früh verstorben ist.
Trotzdem mit 72 in Rente gehen.....U N M Ö G L I C H !!!!!!
Mit Spazierstock zur Arbeit
Mit Rollandor zur Arbeit
Mit Rollstuhl zur Arbeit
etc.
B E K L O P P T
Es wird immer schlimmer
11:38
"Steigt die Lebenserwartung weiter, kommt die Rente erst mit 72. Das hat das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock ausgerechnet. Im Jahr 2050 müssten die Deutschen fünf Jahre länger arbeiten, um die Funktion des Rentensystems zu erhalten, sagte der Direktor des Instituts, James Vaupel, der "Welt am Sonntag"."
Diese Sätze sagen alles. Der Renteneintritt steigt auf 72 damit das System weiter funktioniert, NICHT! weil es Zeitgemäß ist!
11:35
"...um die Funktion des Rentensystems zu erhalten"
Die eigentlich Aufgabe besteht darin zu kapieren, dass das REntensystem in seiner jetztigen Form für die Gesellschaft der Zukunft nicht taugt. Wie man schon an der Gegenwart ganz klar erkennen kann.
Gerade von Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut würde ich da doch mehr Kreativität erwarten, als immer nur verschlechterte Bedingungen für ein System zur erfinden, welches sich längst überlebt hat: Nach der de-facto Rentenminderung durch die Rente mit 67 soll nun eine Rentenverweigerung folgen, nach dem Motto, malocht bis ihr tot umfallt.
Wenn das alles ist, was Deutschlands geistigen Eliten einfällt....
11:30
Entschuldigung für meine Mehrfachposts, nicht wahr, ihr Cracks von "derWesten".....
11:27
Das ist doch wohl die größte Frechheit von diesem James Vaupel. Der kann ruhig so lange arbeiten und noch länger.
Wenn sich unsere Politiker nicht langsam ändern und es kapieren das sie in keinem Selbstbedienungladen leben, dann hätten wir auch mehr in der Rentenkasse. Die machen sich die Taschen voll und Leute die 50 Jahre gearbeitet haben sollen noch 7 Jahre daran hängen. Die sterben doch alle vorher und haben nichts von ihrem Ruhestand. Aber darauf sind die Versager in Berlin ja aus. Dann kann man ja noch mehr einstecken. Das sind nur Schmarotzer. Nichts gelernt, dummes Zeug labern und absahnen. Die sich sowas ausdenken, haben noch nie in einer Firma, noch nie an einer Maschine oder Werkbank gearbeitet, wenn sie überhaupt wissen was das ist.
Die sollen auch mal was in die Rentenkassen einzahlen, sie sahne ja genug ab.
11:13
Folgende Frage muss aber unbedingt vorher geklärt werden:
Wie kommt denn der 70jährige Dachdecker mit dem Rollator aufs Dach ???
11:11
Folgende Frage muss aber unbedingt vorher geklärt werden:
Wie kommt denn der 70jährige Dachdecker mit dem Rollator aufs Dach ???
11:08
Folgende Frage muss aber unbedingt vorher geklärt werden:
Wie kommt denn der 70jährige Dachdecker mit dem Rollator aufs Dach ???
11:08
Wer plündert denn die sogenannten Pensionskassen ?
Wer nie körperlich gearbeitet hat kann nur auf solch eine Idee verfallen !
Herr Vaupel sollte mal 50 Jahre als Maurer o. ä. schwere Facharbeit ausführen . Als
Sesselpubser , fern jeder körperlichen Arbeit , kann ich auch theoretisch bis 90 Jahre arbeiten ! Leider nicht in der wirklichkeit .
11:07
Folgende Frage muss aber unbedingt vorher geklärt werden:
Wie kommt denn der 70jährige Dachdecker mit dem Rollator aufs Dach ???