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BDI-Chef Keitel warnt vor Jobverlust durch Energiewende

04.02.2012 | 11:58 Uhr

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, wirft der Politik eine mangelhafte Organisation der Energiewende vor. Dies könne zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen, sagte der dem Nachrichtenmagazin "Focus" einer Vorabmeldung vom Samstag zufolge. Trotz staatlicher Ausnahmeregeln zahle die deutsche Industrie "mit die höchsten Strompreise in Europa".

München (dapd). Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, wirft der Politik eine mangelhafte Organisation der Energiewende vor. Dies könne zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen, sagte der dem Nachrichtenmagazin "Focus" einer Vorabmeldung vom Samstag zufolge. Trotz staatlicher Ausnahmeregeln zahle die deutsche Industrie "mit die höchsten Strompreise in Europa". Diese enormen Kostenunterschiede führten dazu, "dass in Deutschland Arbeitsplätze verschwinden".

Die Industrie sehe in der Energiewende große Chancen, sagte Keitel. Er wäre jedoch "dankbar, wenn die Bundesregierung unsere Sorgen ernst nehmen würde". Eine Energiewende könne nicht politisch bewirkt werden. "Die Umsetzung muss in der Wirtschaft passieren, bei den Unternehmen, die investieren", sagte er weiter.

dapd

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