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Bartsch reicht Lafontaine demonstrativ die Hand

22.05.2012 | 19:11 Uhr
Foto: /dapd/Clemens Bilan

Nach dem Verzicht Oskar Lafontaines auf die Kandidatur für den Vorsitz der Linkspartei hat ihm sein Kontrahent Dietmar Bartsch ein Friedensangebot gemacht. Bartsch würdigte Lafontaines "gewaltige Verdienste" für die Partei. Die Linke gäbe es ohne Oskar Lafontaine in dieser Form nicht, betonte Bartsch am Dienstagabend in einer Rede bei der Regionalkonferenz der Linken in Berlin.

Berlin (dapd). Nach dem Verzicht Oskar Lafontaines auf die Kandidatur für den Vorsitz der Linkspartei hat ihm sein Kontrahent Dietmar Bartsch ein Friedensangebot gemacht. Bartsch würdigte Lafontaines "gewaltige Verdienste" für die Partei. Die Linke gäbe es ohne Oskar Lafontaine in dieser Form nicht, betonte Bartsch am Dienstagabend in einer Rede bei der Regionalkonferenz der Linken in Berlin.

Zugleich wies er den Vorwurf zurück, es habe ein Kampf mit unfairen Mitteln stattgefunden. "Niemand hat in den Medien einen bösen Satz von Oskar Lafontaine zu Dietmar Bartsch gelesen - und auch nicht umgekehrt", sagte er. Bartsch warb in seiner Rede offensiv für eine Annäherung an die SPD. "Da wo die Möglichkeit ist, muss man selbstverständlich auch mit Sozialdemokraten Bündnisse eingehen", sagte er.

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