Bahr kritisiert Ausgrenzung von HIV-Infizierten durch deutsche Ärzte
28.10.2011 | 12:51 Uhr 2011-10-28T12:51:00+0200Berlin (dapd). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Ausgrenzung von HIV-Infizierten durch deutsche Ärzte kritisiert. "Es ist erschreckend, dass Berufsgruppen, die eigentlich eine entsprechende Ausbildung haben müssten, ein solches Verhalten an den Tag legen", sagte der FDP-Politiker am Freitag in Berlin bei der Vorstellung einer Kampagne zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember.
Zuvor hatten Experten und Betroffene berichtet, dass Ärzte - vor allem Zahnärzte - sich oft weigerten, HIV-Infizierte zu behandeln. Bahr kündigte an, das Thema mit den Berufsverbänden zu besprechen.
dapd
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