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Autokonzerne zeigen Interesse an Opel-Mitarbeitern

23.12.2012 | 12:53 Uhr
Foto: /AP/Jens Meyer

Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten des Autoherstellers Opel können einem Zeitungsbericht zufolge auf Anstellung in anderen Unternehmen der Branche hoffen. Laut einem am Sonntag verbreiteten Vorabbericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) stellen mehrere Autokonzerne den Opelanern Arbeitsplätze in Aussicht.

Berlin (dapd). Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten des Autoherstellers Opel können einem Zeitungsbericht zufolge auf Anstellung in anderen Unternehmen der Branche hoffen. Laut einem am Sonntag verbreiteten Vorabbericht der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) stellen mehrere Autokonzerne den Opelanern Arbeitsplätze in Aussicht.

"Wir suchen ständig erfahrene und qualifizierte Fachkräfte, die zu uns passen," sagte BMW-Recruitingchef Michael Albrecht der Zeitung. Unter anderem würden im Werk Leipzig Facharbeiter für die Produktion des Elektroautos BMW i3 gesucht.

Porsche-Personalvorstand Thomas Edig betonte, der Sportwagen-Hersteller sei "immer an qualifizierten Mitarbeitern interessiert. Wenn diese bereits bei anderen Herstellern Erfahrungen gesammelt haben, ist das hilfreich." Auch der Autozulieferer Continental stellt dem Bericht zufolge Opel-Mitarbeitern Jobs in Aussicht.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) begrüßte die Jobangebote. "Die Opelaner gehören mit zu den besten Autobauern in Deutschland und in der Welt", sagte Rösler der Zeitung. "Deswegen macht Euch keine Sorgen: Ihr werdet gebraucht."

Opel will 2016 die Autoproduktion an seinem Standort Bochum einstellen. Dort sind derzeit knapp 3.400 Menschen beschäftigt. 1.000 Arbeitsplätze will Opel erhalten.

dapd

dapd

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Kommentare
28.12.2012
07:46
Autokonzerne zeigen Interesse an Opel-Mitarbeitern
von Kadett1960 | #1

Diese an sich positive Meldung hören viele Opelaner aber gar nicht gerne. Die spekulieren lieber auf eine hohe Abfindung als auf einen anderen Arbeitsplatz, für den man unter Umständen umziehen muß. Das geht schon garnicht.

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