Auf Deutschlands Straßen wird's gefährlicher
12.06.2009 | 14:28 Uhr 2009-06-12T14:28:00+0200
Osnabrück. Die Gewalt auf Deutschlands Straßen und Plätzen nimmt zu. Das geht laut einem Medienbericht aus der jüngsten Kriminalstatistik hervor. Demnach stieg die Zahl gefährlicher und schwerer Körperverletzungen im öffentlichen Raum 2008 auf knapp 73.000 Fälle. Ein Plus von mehr als 9 Pozent.
Während in Deutschland die Zahl der Straftaten insgesamt rückläufig ist, hat die Gewalt auf Straßen und Plätzen im vergangenen Jahr zugenommen. Dies ergibt sich Zeitungsberichten zufolge aus der jüngsten Kriminalstatistik, die Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am kommenden Montag vorstellen will. Wie die «Neue Osnabrücker Zeitung» und die «Welt» berichteten, sank 2008 die Zahl aller Straftaten um gut 2,6 Prozent auf rund 6,12 Millionen. Zugleich stieg die Zahl gefährlicher und schwerer Körperverletzungen im öffentlichen Raum auf knapp 73.000 Fälle. Dies sei ein Zuwachs von 9,1 Prozent.
Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» zufolge ging die Gewaltkriminalität erstmals seit 1999 zurück: Die Kriminalstatistik registriere für 2008 nur noch 210.880 Fälle. Dies seien 3,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch Mord und Totschlag sei mit minus 3,5 Prozent auf 2266 Delikte rückläufig gewesen. Überdies sei die Zahl der rund 2,4 Millionen Diebstähle (minus 4,6 Prozent) auf ein Rekordtief gesunken. Besonders stark ging demnach der Autodiebstahl mit minus 17,1 Prozent zurück. Dagegen nahmen dem Bericht zufolge Angriffe und Widerstand gegen Polizisten um 5,6 Prozent auf 28272 Fälle zu. (afp)
08:41
Würde mal die komplette Kriminalstatistik veröffentlicht, so würde wohl auch den Weichgespülten langsam was dämmern.
Also lassen wir den braven Michel doch seelig weiterschlummmern.
Wie war das doch gleich? Je tiefer der Schlaf - desto böser das erwachen !
07:49
Die haben ja doch schon das gemerkt, was ich schon seit Jahren weiß.
23:20
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20:02
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19:58
Nimmt in ihm die Gewalt zu, zerstört das die Gesellschaft. Rücksicht und Zivilität werden an den Rand gedrängt, die Gewalt erobert sich eine Art Legitimität. Wenn sich aber der Bürger veranlasst sieht, die öffentliche Sphäre möglichst zu meiden (und sei es nur in bestimmten städtischen Milieus) und in die Privatheit zurückzutauchen, dann beraubt sich die bürgerliche Gesellschaft der Luft, die sie zum Atmen braucht.
18:09
Für mich war schon immer mutwillige Gewaltanwendung das Eingeständnis, zu einem glücklichen Leben in einer zivilisierten Gesellschaft nicht fähig zu sein.
Die daraus zu ziehenden Schlüsse muss jeder selber ziehen. Sie zu nennen, würden sie der Zensur und Löschung geopfert.
17:57
Schönes Statistik-Blabla.
Interessant wäre doch, wer neben Links- oder Rechtsextremen und Hooligans noch am Anstieg von Gewalt beteiligt ist. Gäbe es da eine signifikante Häufung bezüglich eines bestimmten Kulturkreises, eines bestimmten Religionshintergrunds, ... ? Ist es die dänische Minderheit in SH? Oder sind es Menschen mit einem Bezug zum katholischen Glauben?
17:47
Ok, und was soll mir dann der Kommentar von #11 sagen?
17:36
Reporter ohne Grenzen
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/rangliste-2008.html#c722
17:35
Wat soll denn dat sein?
Rangliste der Pressefeiheit?
Wer hat sich den schon wieder so einen Unfug ausgedacht?