Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Nachrichten

"Auch mein Unternehmen wird sein Ende finden"

18.06.2012 | 11:23 Uhr

Der Schrauben-Unternehmer und Milliardär Reinhold Würth rechnet irgendwann mit dem Ende seines Unternehmens. "Ein Unternehmen ist ein lebendiges Gebilde. Und alles Lebendige hat seine Zeit", sagte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". "Auch mein Unternehmen wird irgendwann sein Ende finden. Hundertprozentig", sagte er.

München (dapd). Der Schrauben-Unternehmer und Milliardär Reinhold Würth rechnet irgendwann mit dem Ende seines Unternehmens. "Ein Unternehmen ist ein lebendiges Gebilde. Und alles Lebendige hat seine Zeit", sagte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". "Auch mein Unternehmen wird irgendwann sein Ende finden. Hundertprozentig", sagte er. Laut Würth, der eine bedeutende Kunstsammlung hat und in mehreren Museen ausstellt, sind die Werke Teil des Firmenkapitals. "Womöglich muss sie einmal verkauft werden, um Arbeitsplätze zu retten."

Seine Tochter Bettina, die derzeit den Beirat führt, der für die Kontrolle der Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau zuständig ist, mache einen "tollen Job". Sie solle ihm aber nicht als Stiftungsratsvorsitzende nachfolgen. Die Zusammensetzung des Gremiums aus fünf Leuten habe er schon festgelegt: "Zwei familienexterne, die ihre Nachfolge selbst bestimmen." Dazu kämen drei Delegierte aus dem Familienrat.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6779520/create

Fotos und Videos
Spielabbruch nach Schlägen
Bildgalerie
Gewalt
Prinz mit 80 Jahren
Bildgalerie
Karneval
Aus dem Ressort
Bedauern und Überraschung über Rücktritt von Benedikt XVI.
Papstrücktritt
Der angekündigte Rücktritt von Papst Benedikt XVI. sorgt in Deutschland für große Betroffenheit und Überraschung. Politiker und Organisationen verleihen ihrem Mitgefühl und ihrem Respekt vor dem Würdenträger Ausdruck. Andere Gläubige hoffen auf einen Neuanfang.
Letzter Arbeitstag für Gießerei-Mitarbeiter in Oberhausen
Wirtschaft
In dieser Woche gingen die Mitarbeiter der Oberhausener Babcock-Gießerei zum letzten Mal zur Arbeit. Nur wenige von ihnen haben bisher einen neuen Job gefunden. Knapp drei Dutzend der Mitarbeiter haben noch Restarbeiten erledigt. Nun wurden die letzten Gießmodelle von den Auftraggebern abgeholt.