Atomenergie
Atomkompromiss belastet Akw-Betreiber mehr
09.09.2010 | 07:48 Uhr 2010-09-09T07:48:00+0200
München. Der Atomkompromiss der schwarz-gelben Koalition wird die Betreiber der 17 deutschen Kernkraftwerke wohl teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
So gehe aus einer schriftlichen Vereinbarung der Bundesregierung mit den Konzernen hervor, dass sich bei steigenden Firmengewinnen auch der sogenannte Förderbeitrag erhöhen werde. Diesen müssen die AKW-Betreiber ab 2017 an den Staat zahlen. Mit dem Geld will der Bund einen Fonds zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz aufbauen.
Fünfseitiges Eckpunktpapier
Das fünfseitige Eckpunktepapier für einen künftigen Vertrag zwischen Staat und Atombranche entlaste der Zeitung zufolge die Regierung zumindest teilweise von dem Vorwurf, sie habe sich bei der Höhe der Gewinnabführung an den Staat von der Branche "über den Tisch ziehen lassen". Die Bundesregierung habe die Belastung der Konzerne durch den neuen Energiefonds in den vergangenen Tagen stets mit neun Euro pro Megawattstunde beziffert.
Zahlungen an Inflationsrate und Strompreise gekoppelt
Aus der Vereinbarung der Regierung mit der Atomwirtschaft gehe jedoch hervor, dass die Zahlungen der Konzerne sowohl an die Inflationsrate als auch die Entwicklung des Strompreises gekoppelt werden. Steigt dieser Preis über einen bestimmten Wert, wird auch der Förderbeitrag angehoben.
In dem Eckpunktepapier werde zudem festgeschrieben, dass die Konzerne für die Zeit bis Anfang 2017 eine Vorauszahlung an den Energiefonds von insgesamt 1,4 Milliarden Euro leisten. Der Bund rechne diese Vorausleistung auf künftige Beitragszahlungen an, müsse sie dafür aber nicht zurückzahlen, wenn die nächste Regierung die Laufzeitverlängerung wieder zurücknehmen sollte. (dapd)
19:13
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18:57
Ich verstehe nicht, warum sich hier alle über die Atomkraftsteuer aufregen
Die einen sind dafür, die anderen sind dagegen.
Es bleibt doch alles beim Alten.
Der Atomstrompreis wird nicht teuerer, da die Atomstromsteuer vom Europäischen Gericht aufgehoben wird, denn die Steuer ist Wettbewerbsverzerrend und daher ungütig.
Also keine Aufregung
f
17:50
Warten wir die Wahl in Baden-Württemberg ab. Es ist gut möglich dass CDU und FDP einen hohen Préis zahlen muss. die Grünen liegen nach einer Umfrage bei 27 %.
16:07
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14:20
Zitat: Subventionen für erneuerbare Energien sind sinnvoll und wichtig.
Den gleichen Satz haben sie uns 1970 auch erzählt, nur damals hieß das nicht erneuerbare Energien sondern Atomenergie
Marke: Der Sozialist verscheissert Dich täglich!
14:20
Sicherheiten sind nicht beantwortet. Auflösung der Monopole ist nicht beantwortet. Sichere Endlager mit Alternativen sind nicht beantwortet. Festpreise für die Kunden sind nicht beantwortet. Neuer Stau bei den Regenerativen ist nicht beantwortet. Und Merkel spricht von einer Revolution. Nein, Merkel hat die Bürger verkauft. Sie hat keine Antworten und folgt blindlinks der Atomlobby. Schwarz-Gelb hat nun schlechte Wahlkarten. Millionen Bürger werden sich umorientieren. Merkel müsste sofort weg. Leider schaut die Basis nur zu. Es ist das Ende der CDU als Volkspartei.
13:17
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12:21
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12:08
@ #19 von Herold Schincke
na zumindest in einigen teilen sind wir auf der gleichen Wellenlänge....aber ohne Milliarden vom Steuerzahler könntest du den Atomstrom nicht bezahlen....
11:56
Nun ja; endlich können wir wieder auf Demmo`s gehen.
Deutschland trifft sich demnächst bei den Mailern wieder.
Der Spass muss für die Betreiber so teuer werden, dass er nicht mehr finanzierbar ist.
Übrigens sollten wir diese Wirtschaftsvertreter endlich abwählen und uns Volksvertreter suchen.