Verkehr : Rund 100 Glätteunfälle auf NRWs Straßen
Essen. Die Verkehrslage in NRW hat sich beruhigt. Landesweit wurden rund 100 Glätteunfälle verzeichnet. Am Düsseldorfer Flughafen läuft der Betrieb weitgehend normal.
Am Dienstag hat es trotz des Winterwetters kein großes Verkehrschaos in Nordrhein-Westfalen gegeben. Wie die Landesleitstelle der NRW-Polizei mitteilte, gab es auf den Straßen seit Montagabend landesweit 101 Unfälle. Dabei wurden 18 Menschen verletzt, einer davon schwer. Am Wochenende hatte es teils noch 1000 Unfälle pro Tag gegeben. Bei Höchsttemperaturen von 3 bis 5 Grad setzte am Dienstag in weiten Landesteilen Tauwetter ein.
Auf dem Düsseldorfer Flughafen gab es am Dienstag keine wetterbedingten Behinderungen, wie eine Airport-Sprecherin sagte. Sechs Flugausfälle wurden aber wegen Annullierungen auf anderen Flughäfen verzeichnet.
Nasse Weihnachten wahrscheinlich
Am Mittwoch ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) wieder mit Nässe und Glätte zu rechnen. Im Sieger- und Sauerland sollen nachts bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Ob es Heiligabend schneien wird, ist laut DWD unklar. Wahrscheinlich sei, dass Niederschläge meist eher als Regen auftreten.
Bei einem Auffahrunfall zwischen einem Streufahrzeug und einem Viehtransporter wurden auf der Autobahn 33 bei Paderborn zwei Personen schwer verletzt. Die Höhe des Sachschadens wird auf 200 000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die A 33 für mehrere Stunden gesperrt werden.
Eine 67-jährige Fußgängerin ist am Montagabend in Sankt Augustin beim Ausführen ihres Hundes ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei geschah der Unfall, als die dunkel gekleidete Frau mit dem Hund die Straße überqueren wollte. Ein 60-jähriger Autofahrer erkannte sie zu spät und fuhr sie an. (ddp)


















