Zur Not Vorkasse

Wenn nur etwa jeder dritte Spritdieb an Rhein und Ruhr fürchten muss, von der Polizei erwischt zu werden, dann ist für die Täter die Versuchung viel zu groß, mit solcher Art der Zechprellerei die Benzinkosten zu senken. Verhindern lassen sich solche Delikte möglicherweise durch bessere Überwachung. Tankstellenpächter sollten dafür Geld in die Hand nehmen. Denn sie sind auf Dauer schlecht beraten, wenn sie ihre Zapfanlagen mit technisch unzureichenden Kameras ausstatten.

Aber vermutlich hilft nur ein ganzes Bündel von Gegenmaßnahmen gegen den Benzinklau. Zur Not muss man über die Vorkasse nachdenken. In anderen Ländern ist dieses Procedere beim Tanken längst gang und gäbe.