Das aktuelle Wetter NRW 3°C
Verkehr

Zocken Fahrlehrer ihre Schüler ab?

22.01.2013 | 18:55 Uhr
Zocken Fahrlehrer ihre Schüler ab?
Um die 1800 Euro kostet der Führerschein. Zu viel, findet der Autoclub ACE. Foto: Fischer / WAZ FotoPool
Autor
Wirtschaft_ipad
Empfehlen
Kommentare

Um die 1800 Euro kostet der Führerschein. Das ist eine Menge Geld, das die Eltern oft jahrelang ansparen. Zu viel, findet der Autoclub ACE. Ferner findet er, es fielen zu viele durch.

Da er schlecht mehr Fahrstunden und sinkende Preise gleichzeitig fordern kann, schlägt der Lobbyverband um sich: Die Fahrlehrer würden ihre Schüler absichtlich durchrasseln lassen, um mehr Geld zu verdienen. Allein der Beweis dafür fehlt. Als der ACE 2011 dieselbe Klage das letzte Mal führte, fielen mehr Prüflinge durch als in der neuen Studie, was zu erwähnen glatt vergessen wurde.

Verkehrsrechtler fordern dagegen sehr wohl mehr Unterricht – auch, um Unfälle von Fahranfängern zu verringern. Allerdings fordern sie vor jedem Verkehrsgerichtstag irgendwelche Gesetzesverschärfungen. Nur wird an den menschlichen Makeln der Prüfungsangst und des Übermuts nach bestandener Prüfung kein Paragraf etwas ändern.

Stefan Schulte

Facebook
 
Kommentare
23.01.2013
16:40
Zocken Fahrlehrer ihre Schüler ab?
von akaz | #1

Warum zieht ein Zahnarzt so ungern einen Zahn?
warum sollten alle Schüler einer Fahrschule die Prüfung bestehen?
Ach, das sind ja nur Einzelfälle.
Schüler sollten eine Fahrschule auch danach aussuchen, wie niedrig die Durchfallquote ist, wenn sie denn veröffentlicht wird.
Eine Ampel für Fahrschulen? Das passt doch wie Faust aufs Auge.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7511840/create

Fotos und Videos
Fans in der Innenstadt
Bildgalerie
Public Viewing
Die schönsten Leserbilder
Bildgalerie
C-L-Finale
Nach Gift-Einsatz im Krankenhaus
Bildgalerie
Großeinsatz
Aus dem Ressort
Grüne bitten ihre Wähler zur Kasse
Parteitag
Einer der erfolgreichsten Grünen aller Zeiten, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, grätscht mit massiver Kritik an den Steuerplänen in den Parteitag.
Dem enttarnten Moralprediger Hoeneß bleibt nur der Rücktritt
Kommentar
Die Fallhöhe ist enorm: Der Doppelmoral überführt, steht Uli Hoeneß steht vor den Trümmern seiner Reputation. Von den Bayern-Fans als Seele des Klubs verehrt, kann er seinem Verein nur noch einen letzten Dienst erweisen: indem er zurücktritt. Ein Kommentar
Neueste Aktivität