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Zeichen der Menschlichkeit

02.10.2012 | 17:51 Uhr
Zeichen der Menschlichkeit
Mit Alexander Lukaschenko ist nicht zu reden. Der weißrussische Staatschef regiert das Land mit harter Hand.Foto: Vasily Fedosenko/AP/dapd
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Grenzüberschreitende partnerschaftliche Projekte stärken die aufkeimende Zivilgesellschaft in Weißrussland. Diese Projekte sind äußerst wichtig, besonders solange Alexander Lukaschenko das Land mit harter Hand regiert und demokratische Ansätze unterdrückt.

Mit Alexander Lukaschenko ist nicht zu reden. Der weißrussische Staatschef regiert das Land mit harter Hand, er unterdrückt die Opposition, lässt freie Wahlen nicht zu und ist auch im Umgang mit europäischen Botschaftern nicht zimperlich. Umso wichtiger sind die Bewegungen von unten.

Grenzüberschreitende partnerschaftliche Projekte stärken die aufkeimende Zivilgesellschaft und machen im Kleinen erfahrbar, dass Wandel möglich ist. Sie schaffen spürbare Erleichterungen im Alltag, sie knüpfen Netze zwischen den Menschen und zeigen sich verantwortlich, wo die Herrschenden ignorant sind.

Die deutsch-belarussischen Projekte dienen der Verständigung. Das sind Zeichen der Menschlichkeit, die Lukaschenkos Macht nicht stabilisieren. Die gelebten demokratischen Werte säen den Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit.

Petra Kappe

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