Zaudern fordert tausende Opfer

Die Toten in Syrien sind auch Opfer der westlichen Unentschlossenheit, gemeinsam gegen Assad vorzugehen.
Die Toten in Syrien sind auch Opfer der westlichen Unentschlossenheit, gemeinsam gegen Assad vorzugehen.
Foto: Local Committee of Arbeen/epa
Was wir bereits wissen
Im syrischen Bürgerkrieg sind über 100.000 Menschen gestorben. Darunter auch Opfer von Giftgasgranaten. In Wahrheit sind sie auch gestorben an der Unentschlossenheit, am feigen Zaudern Obamas, des Westens insgesamt, die sich nicht zu entschlossenem Vorgehen gegen Assad durchringen können.

Hunde, die bellen, beißen nicht! – Wie richtig diese Volksweisheit ist, stellt US-Präsident Obama unter Beweis. Syriens Massenmörder Assad wollte er auf diplomatischem Weg aus dem Präsidentenamt befördern. Hat nicht funktioniert! Dann kündigte Obama an, mit dem Einsatz chemischer Waffen werde Syrien eine rote Linie überschreiten und „enorme Konsequenzen“ zu spüren bekommen. Übersetzt: Ein Militärschlag droht.

Mittlerweile sind über 100.000 Menschen tot. Darunter auch Opfer von Giftgasgranaten. In Wahrheit sind sie auch gestorben an der Unentschlossenheit, am feigen Zaudern Obamas, des Westens insgesamt, die sich nicht zu entschlossenem Vorgehen gegen Assad durchringen können. Und sie sind auch gestorben an der schmutzigen Blockadehaltung von Assads Helfershelfer Putin. Sie alle sollten sich im Angesicht der Kriegsopfer in Grund und Boden schämen.